Projekte und Erfolgsgeschichten

Auf dieser Seite finden Sie Projekte, die der Klimafonds Stadtwerk Winterthur aktuell unterstützt - ergänzt durch spannende Erfolgsgeschichten.

Aktuell unterstütztes Projekt

Kickstart für nachhaltige Bodengesundheit, CO2- und Wasserspeicherung

 

Der Verein Soily will die Bodenqualität von landwirtschaftlichen Nutzflächen mit natürlichen Mitteln rapide verbessern. Bei Betrieben in der Region soll Spezialkompost mit einem idealen Gemisch von Mikroorganismen (Mikrobiom) eingesetzt werden. Der Kompost wird auf einem Feld von 50 m2 verteilt. Während des Pilottests wird die Bodenqualität überwacht und mit einem Kontrollfeld verglichen. Soily will mit dem Pilottest zeigen, dass die Bodenfunktionen (unter anderem CO2- und Wasserspeicherung) sowie die Pflanzengesundheit und die Erträge gezielt gefördert werden können. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt das Projekt mit 20 000 Franken.

 

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Ihr Ansatz ermöglicht den Aufbau fehlender Mikrobiologie im Boden.

Aktuell unterstütztes Projekt

Internationale Zugreisen noch einfacher buchen dank Automatisierung

Das Zürcher Start-up SimpleTrain bietet eine Online-Plattform für internationale Bahnreisen. Diese wird nun weiterentwickelt, um individuelle Direktbuchungen zu ermöglichen  auch für bisher nicht angebundene Strecken. Mit Unterstützung des Klimafonds Stadtwerk Winterthur werden konkrete Routen, wie etwa von Winterthur nach Barcelona via Lyon, in die Plattform integriert. So wird der Buchungsprozess schlanker, zugänglicher und noch kundenfreundlicher. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt das Projekt, das eine klimafreundliche Alternative zum Flugverkehr darstellt, mit 20 000 Franken.

 

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SimpleTrain möchte mit nachhaltigem Reisen überzeugen.

Erfolgsgeschichte

«Grabowski» – Bohrroboter für Erdsondenbohrungen (2023)

Dank der Förderung konnten wir die ersten Bohrtests durchführen und die technologische Machbarkeit beweisen.

Hans-Jörg Dennig, CEO Borobotics, Winterthur

Das Winterthurer Start-up Borobotics vereinfacht und automatisiert Erdsonden-Bohrungen für Wärmepumpen. Die Technik braucht weniger Platz und Energie als die gängigen Bohrgeräte. Damit könnte sie einen wichtigen Beitrag an die erneuerbare Gebäudewärme leisten. Für die Entwicklung und den Bau eines Prototyps hat Borobotics einen Förderbeitrag von 80 000 Franken vom Klimafonds erhalten.

 

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Für Borobotics war der Klimafonds einer der ersten institutionellen Förderpartner in einer sehr frühen Phase. Die Förderung hat es ihnen ermöglicht, die ersten Bohrtests durchzuführen und damit die technologische Machbarkeit nachzuweisen.

Der Bohrroboter «Grabowski» kann auf kleinstem Raum und sehr energiesparend bohren. Insgesamt spart das Verfahren gegenüber dem konventionellen Bohrverfahren geschätzt 2 Tonnen CO2 pro 200-m-Bohrung. Zudem kann «Grabowski» überall dort eingesetzt werden, wo aus Platzgründen oder schwierigem Gelände nicht gebohrt werden kann. In Winterthur können schätzungsweise 2600 Erdwärmepumpen aus diesen Gründen nicht installiert werden.

Erfolgsgeschichte

Künstliche Intelligenz für Pulverbeschichtung (2021)

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur hat als Erster an uns geglaubt. Deshalb war die Förderung ein Grundstein für uns.

Marlon Boldrini, Mitbegründer coatingAI, Winterthur

Das Winterthurer Start-up coatingAI verbessert die Beschichtung von Gegenständen: Während des Prozesses wird die Dicke der Beschichtung gemessen und die Anlage zeitgleich mit einer Software optimiert, weil der Algorithmus die idealen Anlagen-Einstellungen vorhersagen kann. So kann eine Pulvereinsparung von mindestens 15 % erzielt und Ausschuss vermieden werden. Für das Projekt hat coatingAI einen Förderbeitrag von 100 000 Franken vom Klimafonds erhalten.

 

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Der Klimafonds war der erste Geldgeber für coatingAI. Dank der Förderung und den folgenden Finanzierungsrunden konnte die intelligente Beschichtungsoptimierung entwickelt werden. Nach einigen Rückschlägen durch die Corona-Pandemie wurden namhafte Beschichtungsfirmen als Kunden gewonnen. 

Konkretes Beispiel: Der grösste Möbelhersteller in den USA optimiert die Beschichtung seiner Produkte mit der Software von coatingAI. Dabei spart er jährlich 17 % des Pulvers und damit 900 Tonnen CO2 ein. Das entspricht den CO2-Emissionen von über 200 Winterthurer:innen pro Jahr.

 

Sehr erwünschter Nebeneffekt: Vor dem Einsatz der Beschichtungsoptimierung musste das Werk etwa 92 000 Korpusse pro Jahr als Abfallware entsorgen. 

 

Die Technologie von CoatingAI wird weltweit eingesetzt und spart bei der Kundschaft jährlich über 2340 Tonnen CO2 ein.

Erfolgsgeschichte

Workshops Kreislaufwirtschaft für die Baubranche (2024)

Die Förderung ermöglichte praxisnahe ReUse-Kurse und stärkt Kompetenzen für kreislaufgerechtes Bauen.

Elias Knecht, Wick ReUse AG, Winterthur

Die Firma Wick ReUse AG aus Winterthur bietet Kurse zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft im Baugewerbe an. Fachpersonen lernen direkt auf der Baustelle, wie Bauteile fachgerecht demontiert und für eine Wiederverwendung vorbereitet werden können. Durch den hohen Praxisbezug trägt Wick ReUse AG dazu bei, dass Bauen klimafreundlicher wird und Ressourcen geschont werden. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützte das Projekt mit 35 000 Franken.

 

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Die Förderung durch den Klimafonds ermöglichte den Aufbau von praxisnahen Kursen, wie Bauteile ausgebaut und wiederverwendet werden können. Mit diesen Kursen können sich interessierte Fachpersonen zirkuläres Wissen aneignen, das den Transfer in die Baupraxis erleichtert.

Die Kurse zur Kreislaufwirtschaft der Baubranche führen indirekt zu CO2-Einsparungen. Die Teilnehmenden erlernen konkrete Vorgehensweisen und können das Gelernte somit schnell im Arbeitsalltag einsetzen. So leisten die Kurse einen wichtigen Beitrag dazu, Bauabfälle und CO2-Emissionen im Bauwesen langfristig zu reduzieren.

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