Projekte und Erfolgsgeschichten

Auf dieser Seite finden Sie Projekte, die der Klimafonds Stadtwerk Winterthur aktuell unterstützt - ergänzt durch spannende Erfolgsgeschichten.

Aktuell unterstütztes Projekt

Agroforst in der Region Winterthur fördern

 

Die Firma SilvoCultura GmbH aus Winterthur führt auf Landwirtschaftsbetrieben das multifunktionale System Agroforst ein. Dabei werden Viehwirtschaft oder Ackerbau strategisch mit der Pflanzung von Bäumen und Sträuchern kombiniert. Dies erhält oder verbessert u. a. die Qualität sowie die Wasser- und CO2-Speicherung des Bodens. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur fördert das Projekt mit 20 000 Franken, um Agroforst in Winterthurer Betrieben einzuführen.

 

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Viehwirtschaft oder Ackerbau wird strategisch mit Bäumen und Sträuchern kombiniert.

Aktuell unterstütztes Projekt

Weiterentwicklung der Plattform LogTech für die Förderung von Velokurierdiensten

 

Die Plattform LogTech der Winterthurer Firma Heusser EDV will Velokurieren mehr Sichtbarkeit geben. Auf der Plattform können sich Gütertransport-Dienstleister (Schiene, LKW oder Velo) einbinden lassen. So kann sich die Kundschaft selbst eine Güter-Lieferkette zusammenstellen. Insbesondere im urbanen Raum sind Velos für die letzte Meile interessant, weil durch ihren Einsatz Verkehrsaufkommen reduziert und CO2-Emissionen gespart werden. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt die Firma Heusser EDV mit 40 000 Franken dabei, ihre bereits in Winterthur, Bern und Genf getestete Pilot-Plattform LogTech in weiteren Städten einzuführen.

 

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Velokuriere reduzieren das Verkehrsaufkommen und sparen CO2-Emissionen ein.

Aktuell unterstütztes Projekt

Messtechnik zur Entwicklung des «DemoTube» mit Hyperloop-Technologie

 

Die EuroTube Foundation entwickelt mit «DemoTube» eine neue Art des Personentransports auf Basis der Hyperloop-Technologie. Diese soll künftig Personen mit Hochgeschwindigkeit transportieren und dadurch innereuropäische Flüge ersetzen. Getestet wird der Einsatz auf einer eigens dafür gebauten 120 Meter langen Teststrecke. In der Entwicklung arbeitet die EuroTube Foundation mit der Winterthurer Firma Kistler zusammen. Kistler stellt neben der Messtechnik auch eigenes Expertenwissen zur Verfügung. Das Projekt erhält einen Förderbeitrag vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur von 50 000 Franken.

 

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Künftig sollen Personen mit Hochgeschwindigkeit transportiert werden. 

Erfolgsgeschichte

«Grabowski» – Bohrroboter für Erdsondenbohrungen (2023)

Dank der Förderung konnten wir die ersten Bohrtests durchführen und die technologische Machbarkeit beweisen.

Hans-Jörg Dennig, CEO Borobotics, Winterthur

Das Winterthurer Start-up Borobotics vereinfacht und automatisiert Erdsonden-Bohrungen für Wärmepumpen. Die Technik braucht weniger Platz und Energie als die gängigen Bohrgeräte. Damit könnte sie einen wichtigen Beitrag an die klimafreundliche Gebäudewärme leisten. Für die Entwicklung und den Bau eines Prototyps hat Borobotics einen Förderbeitrag von 80 000 Franken vom Klimafonds erhalten.

 

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Für Borobotics war der Klimafonds einer der ersten institutionellen Förderpartner in einer sehr frühen Phase. Die Förderung hat es ihnen ermöglicht, die ersten Bohrtests durchzuführen und damit die technologische Machbarkeit nachzuweisen.

Der Bohrroboter «Grabowski» kann auf kleinstem Raum und sehr energiesparend bohren. Insgesamt spart das Verfahren gegenüber dem konventionellen Bohrverfahren geschätzt 2 Tonnen CO2 pro 200-m-Bohrung. Zudem kann «Grabowski» überall dort eingesetzt werden, wo aus Platzgründen oder schwierigem Gelände nicht gebohrt werden kann. In Winterthur können schätzungsweise 2600 Erdwärmepumpen aus diesen Gründen nicht installiert werden.

Erfolgsgeschichte

Künstliche Intelligenz für Pulverbeschichtung (2021)

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur hat als Erster an uns geglaubt. Deshalb war die Förderung ein Grundstein für uns.

Marlon Boldrini, Mitbegründer coatingAI, Winterthur

Das Winterthurer Start-up coatingAI verbessert die Beschichtung von Gegenständen: Während des Prozesses wird die Dicke der Beschichtung gemessen und die Anlage zeitgleich mit einer Software optimiert, weil der Algorithmus die idealen Anlagen-Einstellungen vorhersagen kann. So kann eine Pulvereinsparung von mindestens 15 % erzielt und Ausschuss vermieden werden. Für das Projekt hat coatingAI einen Förderbeitrag von 100 000 Franken vom Klimafonds erhalten.

 

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Der Klimafonds war der erste Geldgeber für coatingAI. Dank der Förderung und den folgenden Finanzierungsrunden konnte die intelligente Beschichtungsoptimierung entwickelt werden. Nach einigen Rückschlägen durch die Corona-Pandemie wurden namhafte Beschichtungsfirmen als Kunden gewonnen. 

Konkretes Beispiel: Der grösste Möbelhersteller in den USA optimiert die Beschichtung seiner Produkte mit der Software von coatingAI. Dabei spart er jährlich 17 % des Pulvers und damit 900 Tonnen CO2 ein. Das entspricht den CO2-Emissionen von über 200 Winterthurer:innen pro Jahr.

 

Sehr erwünschter Nebeneffekt: Vor dem Einsatz der Beschichtungsoptimierung musste das Werk etwa 92 000 Korpusse pro Jahr als Abfallware entsorgen. 

 

Die Technologie von CoatingAI wird weltweit eingesetzt und spart bei der Kundschaft jährlich über 2340 Tonnen CO2 ein.

Erfolgsgeschichte

Workshops Kreislaufwirtschaft für die Baubranche (2024)

Die Förderung ermöglichte praxisnahe ReUse-Kurse und stärkt Kompetenzen für kreislaufgerechtes Bauen.

Elias Knecht, Wick ReUse AG, Winterthur

Die Firma Wick ReUse AG aus Winterthur bietet Kurse zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft im Baugewerbe an. Fachpersonen lernen direkt auf der Baustelle, wie Bauteile fachgerecht demontiert und für eine Wiederverwendung vorbereitet werden können. Durch den hohen Praxisbezug trägt Wick ReUse AG dazu bei, dass Bauen klimafreundlicher wird und Ressourcen geschont werden. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützte das Projekt mit 35 000 Franken.

 

Mehr zur Firma Wick ReUse

Die Förderung durch den Klimafonds ermöglichte den Aufbau von praxisnahen Kursen, wie Bauteile ausgebaut und wiederverwendet werden können. Mit diesen Kursen können sich interessierte Fachpersonen zirkuläres Wissen aneignen, das den Transfer in die Baupraxis erleichtert.

Die Kurse zur Kreislaufwirtschaft der Baubranche führen indirekt zu CO2-Einsparungen. Die Teilnehmenden erlernen konkrete Vorgehensweisen und können das Gelernte somit schnell im Arbeitsalltag einsetzen. So leisten die Kurse einen wichtigen Beitrag dazu, Bauabfälle und CO2-Emissionen im Bauwesen langfristig zu reduzieren.

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