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In unserem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Tätigkeiten sowie Neuigkeiten in den Bereichen Energie, Wasser, öffentliche Beleuchtung, Kehrichtverwertung und Abwasserreinigung.

Newsletter Stadtwerk Winterthur - Ausgabe 2-2024

In unserem Newsletter informieren wir Sie über unsere aktuellen Tätigkeiten sowie Neuigkeiten in den Bereichen Energie, Wasser, öffentliche Beleuchtung, Kehrichtverwertung und Abwasserreinigung.

 

Der Newsletter erscheint in der Regel viermal im Jahr und wird Ihnen zusammen mit der Energierechnung zugestellt.

 

 

Themen Newsletter 2-2024:

  • Ersatz Verbrennungslinie in der KVA
  • Benutzerfreundlichere Website ist live
  • Solarstrom einer Winterthurer Photovoltaik-Anlage buchen
  • Hohe Trinkwasserqualität – Kennzahlen 2023

Ersatz Verbrennungslinie in der KVA

Die Verbrennungslinie 2 der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) in Winterthur steht am Ende ihrer technischen Lebensdauer und muss ersetzt werden. Nebst der Verbrennungslinie 2 sollen auch die Rauchgasreinigung, die Abwasserbehandlung und weitere Anlagenkomponenten ersetzt werden. Ausserdem werden zahlreiche ökologische Massnahmen umgesetzt, wie z.B. Installation von Photo-voltaik-Anlagen, Fassadenbegrünung von Aschensilos und Rückgewinnung von Gips zur Wiederver-wendung. Durch die künftige Nutzung der Abwärme aus der neuen Rauchgasreinigung kann die Wärme-leistung für die Fernwärme um rund 30 Prozent gesteigert werden. Mit diesem Projekt wird die KVA energetisch, ökologisch und technisch auf den neusten Stand gebracht. Für den Umbau ist ein Kredit in der Höhe von 293 Millionen Franken (exkl. MwSt. und Teuerung) erforderlich. Das Stadtparlament von Winterthur hat am 4. März 2024 dem Kredit mit grossem Mehr zugestimmt. Im zweiten Halbjahr 2024 wird auch die Winterthurer Stimmbevölkerung darüber befinden.

Benutzerfreundlichere Website ist live

Stadtwerk Winterthur ist mit einer neuen Website online. Sie löst damit die vorgängige Version ab. Die neue Website wirkt übersichtlich und ist benutzerfreundlicher. Dank der selbsterklärenden Navigation gelangen die Besucherinnen und Besucher gezielt und schneller zu den gewünschten Produkten, Angeboten und Dienstleistungen als bisher. Sämtliche Design-Elemente sind unter dem Aspekt der Barrierefreiheit entwickelt und können künftig laufend ausgebaut werden. Neu beinhaltet die Website zudem auch einen Chatbot. Der dialogbasierte Chatbot bietet der Kundschaft rund um die Uhr eine neue und zeitsparende Art der Kommunikation und Geschäftsabwicklung mit Stadtwerk Winterthur.

Solarstrom einer Winterthurer Photovoltaik-Anlage buchen

Lokaler Solarstrom hat für viele einen hohen emotionalen Wert. Nur die Eigentümerschaft von Liegen-schaften kann sich jedoch den Traum vom eigenen Solarstrom direkt verwirklichen. Aus diesem Grund hat die Kundschaft in Winterthur die Wahl: Wer das CO2-neutrale Stromprodukt KlimaGold bestellt, kann symbolisch 800 Kilowattstunden einer hiesigen Photovoltaik-Anlage buchen. Die Anlagen befinden sich z.B. auf der Eishalle Deutweg, dem Bauernhof Taggenberg oder auf dem Schulhaus Schachen. Schon über 400 Personen haben gewählt und sich insgesamt 345 600 Kilowattstunden Solarstrom symbolisch reserviert, was dem jährlichen Stromverbrauch von knapp 80 Haushalten entspricht. Möchten Sie auch auf KlimaGold wechseln und eine Anlage auswählen?

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Hohe Trinkwasserqualität – Kennzahlen 2023

Das Winterthurer Trinkwasser stammte 2023 vollständig aus dem Grundwasserstrom der Töss. Zwei Drittel des Wassers wurden in Zell und ein Drittel im Linsental gefasst. Die Qualität des Winterthurer Trinkwassers war auch letztes Jahr sehr gut. Die Einwohnerinnen und Einwohner können es weiterhin bedenkenlos konsumieren.

 

Um die Qualität des Trinkwassers zu prüfen, lässt Stadtwerk Winterthur jährlich über 700 Wasserproben durch spezialisierte Labors kontrollieren. Bis zu 100 Inhaltsstoffe werden pro Probe geprüft. Zusätzlich nimmt das kantonale Labor mehrmals pro Jahr unangekündigt Stichproben.

 

Immer öfter werden im Schweizer Trinkwasser unerwünschte Substanzen nachgewiesen, die vom Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft stammen. Dies hat damit zu tun, dass sich Messmethoden laufend verbessern und daher immer mehr Stoffe aufgespürt werden können. Es ist daher nicht auszuschliessen, dass künftige Messungen eine Neubeurteilung von nachgewiesenen Substanzen erfordern, da diese zwar aktuell nach heutiger Methodik unter den Grenzwerten liegen, jedoch mit künftigen, noch sensibleren Messmethoden höher ausfallen könnten.

 

Im vergangenen Jahr ist die Stoffgruppe der PFAS schweizweit in den Fokus der Medien geraten. Diese Chemikaliengruppe umfasst tausende von Stoffen, die in vielen chemischen Prozessen und Produkten eingesetzt werden. Diese Chemikalien bauen sich in der Umwelt fast nicht ab. Bisher konnten PFAS im Kanton Zürich im Trinkwasser nur vereinzelt nachgewiesen werden.

Neue toxikologische Beurteilungen zeigen, dass gewisse PFAS kritischer sind, als früher angenommen wurde. Die Untersuchungen von Stadtwerk Winterthur ergeben, dass neun als kritisch beurteilte Substanzen im Tössgrundwasser nicht nachweisbar sind.

 

Masseinheiten: °fH = französische Härtegrade, mg = Milligramm, μg = Mikrogramm, l = Liter

 

Versorgte Personen

121 652

Hygienische Beurteilung

Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei.

Herkunft des Wassers

100 Prozent aus dem Tössgrundwasser

Chemische Beurteilung

Gesamthärte:

27 °fH

 

Nitrat:

 

6.7 mg/l

(Höchstwert: 40 mg/l)

 

Magnesium:

20 mg/l

 

Calcium:

75 mg/l

 

Pestizide:

 

 

< 0,04 µg/l (Summe)
(zugelassener Höchstwert Summe: 0,5 µg/l)

 

Hormonaktive Substanzen und
Arzneimittelrückstände:

nicht nachweisbar

Behandlung des Wassers

keine Behandlung notwendig

 

 

Besonderes

 

In Winterthur wurden über 700 Proben untersucht. Alle Messwerte lagen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten.

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haben Sie Fragen? 

Kontaktieren Sie uns mit Ihren Fragen und Anregungen.

Wir sind gerne für Sie da.

 

Stadtwerk Winterthur

Kundendienst

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0800 84 00 84

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