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In unserem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Tätigkeiten sowie Neuigkeiten in den Bereichen Energie, Wasser, öffentliche Beleuchtung, Kehrichtverwertung und Abwasserreinigung.

Newsletter Stadtwerk Winterthur – Ausgabe 4-2026

In unserem Newsletter informieren wir Sie über unsere aktuellen Tätigkeiten sowie Neuigkeiten in den Bereichen Energie, Wasser, öffentliche Beleuchtung, Kehrichtverwertung und Abwasserreinigung.

 

Der Newsletter erscheint in der Regel viermal im Jahr und wird Ihnen zusammen mit der Energierechnung zugestellt.

 

 

Themen Newsletter 4-2026

  • Sinkende Stromtarife und neues Tarifmodell
  • Neue Geräte, weniger Energieverbrauch
  • Bund ändert Einspeisevergütung von Solarstrom
  • Wärmenetze unterstützen das Klimaziel
  • Umstellung der Rechnungsperiode für Gas und Wasser ab 2027
  • Klimafonds unterstützt industrielle Optimierung mit KI 

Sinkende Stromtarife und neues Tarifmodell

Gegenüber dem Vorjahr sinken die Stromtarife 2027 für die Kundengruppe Basic um knapp 8 Prozent. Rund 100 Franken bezahlt ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt 2027 weniger als 2026. Ab 2027 gelten ausserdem zusätzliche Niedertarifzeiten unter der Woche von 13 bis 16 Uhr, weil dann viel Solarstrom verfügbar ist. Neu sind ab 2027 die saisonalen Energietarife: Sie sind im Sommer günstiger als im Winter. Dies ist ein Anreiz, mit dem Strom im Winter sparsam umzugehen. Eine weitere Neuerung ist die Einführung eines Leistungstarifs für die Kundengruppe Basic. Er gibt einen Anreiz, den Stromverbrauch möglichst gleichmässig über den Tag zu verteilen.

Neue Geräte, weniger Energieverbrauch

Stadtwerk Winterthur unterstützt den Ersatz alter Elektrohaushaltsgeräte durch moderne, energieeffiziente Modelle mit einem finanziellen Beitrag. Mit der Förderung erhalten Sie einen Teil des Kaufpreises für ein neues Gerät zurück. Gleichzeitig verbrauchen neue, energieeffiziente Geräte deutlich weniger Strom. So können Sie Energie und Kosten sparen – und schonen die Umwelt. Förderberechtigt
sind Geräte, die bestimmte Effizienzkriterien erfüllen und ein altes Gerät in einer Liegenschaft in Winterthur ersetzen. Dazu gehören unter anderem Wäschetrockner, Geschirrspüler und Kühlschränke.

Bund ändert Einspeisevergütung von Solarstrom

Ab 2027 koppelt der Bund die Vergütung für eingespeisten Solarstrom stärker an den Strommarkt. Dies betrifft die Betreibenden von PV-Anlagen, die keinen individuellen Vertrag für die Abnahme ihres Solarstroms abgeschlossen haben. Die Vergütung des Bundes richtet sich neu nach dem viertelstündlichen Marktpreis zum Zeitpunkt der Einspeisung. Damit spielt es eine grössere Rolle als bisher, wann Solarstrom ins Netz gelangt: In den Mittags- und Nachmittagsstunden, insbesondere im Sommer, sind die Preise aufgrund des grossen Stromangebots oft tief und können sogar negativ sein. Für kleine Anlagen kommt in solchen Fällen eine Minimalvergütungsprämie zum Zug. Im Winter liegen die Marktpreise dagegen tendenziell höher. PV-Produzentinnen und -Produzenten können frei wählen, wem sie ihren Solarstrom und ihre Herkunftsnachweise verkaufen.

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Wärmenetze unterstützen das Klimaziel

Warum spielen die Wärmenetze eine Schlüsselrolle für das Winterthurer Klimaziel netto null CO2-Emissionen bis 2040? Heute verursacht die Gebäudewärme gut 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Winterthur. Über die Hälfte davon stammt immer noch aus fossilen Quellen. Ein Umstieg auf klimafreundliche Energieträger macht also viel aus. Der Umbau der Wärmeversorgung zu klimafreundlicher Gebäudewärme ist deshalb ein Schwerpunkt der Stadt Winterthur. Am 28. Februar 2027 stimmt Winterthur über einen neuen Rahmenkredit von 100 Millionen Franken für den Ausbau der Wärmenetze ab. Dieser wird notwendig, weil der laufende Rahmenkredit nahezu ausgeschöpft ist. Die 100 Millionen Franken sind für die Vorhaben des Masterplans «Wärmenetze» der nächsten rund zehn Jahre vorgesehen. Konkret sollen neue Wärmegebiete erschlossen sowie Wärmezentralen und punktuell Contracting-Anlagen gebaut werden.

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Umstellung der Rechnungsperiode für Gas und Wasser ab 2027

Die Kundschaft von Stadtwerk Winterthur erhält vier Energierechnungen pro Jahr. Bisher wurde der Verbrauch von Gas und Wasser jeweils für drei Monate abgerechnet, der Zeitraum konnte jedoch mitten im Monat beginnen oder enden (z. B. 24.1.–22.4.2026).

Ab 2027 beträgt die Abrechnungsperiode neu drei volle Kalendermonate (z. B. 1.2.–30.4.2027). Die Zählerablesung erfolgt wie gewohnt über den ganzen Monat verteilt. Die Rechnung wird Mitte bis Ende des Folgemonats zugestellt. Die Umstellung ist notwendig, da die Kosten für den Leistungstarif Strom ab 2027 monatlich abgerechnet werden.

 

Klimafonds unterstützt industrielle Optimierung mit KI

Wie lassen sich Pulver und Energie bei der Beschichtung von Gegenständen einsparen? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Start-up coatingAI. Als der Klimafonds Stadtwerk Winterthur 2021 einen Förderbeitrag für das Start-up sprach, rückte die Vision plötzlich in greifbare Nähe. Heute nutzt der grösste Möbelhersteller der USA die Software von coatingAI, um die Beschichtung seiner Produkte zu optimieren. Mithilfe von KI wird dabei nur so viel Pulver eingesetzt wie tatsächlich benötigt. Dadurch spart das Unternehmen jährlich 17 Prozent Pulver ein. Zuvor musste es zudem rund 92 000 Möbelkorpusse pro Jahr als Abfall entsorgen. Diese können heute regulär verkauft werden. Die Software zeigt auch Auswirkungen auf die Umwelt: In der internationalen Beschichtungsindustrie trägt coatingAI dazu bei, jährlich rund 2300 Tonnen CO2 einzusparen.

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Stadtwerk Winterthur

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