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In unserem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Tätigkeiten sowie Neuigkeiten in den Bereichen Energie, Wasser, öffentliche Beleuchtung, Kehrichtverwertung und Abwasserreinigung.

Newsletter Stadtwerk Winterthur – Ausgabe 4-2025

In unserem Newsletter informieren wir Sie über unsere aktuellen Tätigkeiten sowie Neuigkeiten in den Bereichen Energie, Wasser, öffentliche Beleuchtung, Kehrichtverwertung und Abwasserreinigung.

 

Der Newsletter erscheint in der Regel viermal im Jahr und wird Ihnen zusammen mit der Energierechnung zugestellt.

 

 

Themen Newsletter 4-2025:

  • Stromtarife 2026 sinken erneut
  • Gemeinsam Solarstrom im Quartier nutzen mit LEG
  • Alpiner Solarstrom für Winterthur
  • Fernwärmetarife per 1. Oktober 2025
  • Zürich Wind: erste Windmessungen starten

Stromtarife 2026 sinken erneut

Gegenüber dem Vorjahr sinken die Stromtarife 2026 über alle Kundengruppen hinweg um knapp sieben Prozent. Ein durchschnittlicher Haushalt bezahlt 2026 bei gleichbleibendem Verbrauch knapp 100 Franken weniger als 2025. Hauptsächlich sinkt der Strompreis wegen des Preisbestandteils Energie: Nachdem 2022 die Marktpreise aufgrund des Ukrainekriegs einen Spitzenwert erreichten, haben sie sich seit 2024 wieder dem Vorkriegs-Niveau angenähert. Sie liegen jedoch immer noch über dem langjährigen Durchschnitt. Der Preisbestandteil Netznutzung sinkt ebenfalls: Unter anderem sind die Kosten für die vorgelagerten Stromnetze gesunken, die den Strom nach Winterthur transportieren. Zudem hat der Bund den Zinssatz für das in die Stromnetze investierte Kapital gesenkt.

Gemeinsam Solarstrom im Quartier nutzen mit LEG

Ab 2026 dient das Quartier als Marktplatz für Solarstrom. Möglich macht dies in der Schweiz die neue Stromgesetzgebung mit dem Modell «Lokale Elektrizitätsgemeinschaft» (LEG). In einer LEG können Stromproduzierende ihren Solarstrom über das öffentliche Netz an die Quartierbewohnenden und die dortigen Firmen verkaufen. Konkret: Was an Solarstrom nach dem Eigenverbrauch übrig bleibt, kann die Eigentümerschaft der PV-Anlage der Nachbarschaft im Quartier verkaufen. So kommen Verbraucher:innen zu lokalem Solarstrom. Und die Strom-Produzierenden profitieren von stabilen Einkünften aus dem Verkauf ihres Solarstroms im Quartier.

Alpiner Solarstrom für Winterthur

«Sedrun Solar» ist eine der ersten hochalpinen Grosssolaranlagen der Schweiz. Sie nimmt ab 2025 ihren Betrieb auf. Die Stadt Winterthur hat einen Stromliefervertrag über 20 Jahre für den Bezug von jährlich rund 3 GWh Solarstrom von dieser Anlage abgeschlossen. Auf einer Fläche von über 300 000 m2 und in über 30 000 Photovoltaikmodulen werden in der Surselva künftig rund 28 GWh Strom produziert werden – 47 Prozent davon im Winter. Zum Vergleich: Bei der Solaranlage auf der Eishalle, eine der grössten in unserer Stadt, sind es nur 20 Prozent der Jahresproduktion. Hochalpine Solaranlagen produzieren einen Grossteil ihrer Jahresmenge im Winter, wenn im Flachland aufgrund bedeckter Himmel die Solarstromproduktion geringer ausfällt. Sie tragen daher dazu bei, die Winterstromlücke zu füllen.

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Fernwärmetarife per 1. Oktober 2025

Ab Oktober 2025 steigt der Fernwärmetarif von 4,9 auf 5,4 Rp./kWh. Grund sind höhere Kosten für den Ankauf von Abwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage. Zum Anstieg trägt insbesondere ein neues Ballenlager bei, das zur Einlagerung von Abfall im Sommer dient. Dieser kann im Winter verbrannt werden, wenn die Nachfrage nach Wärme am höchsten ist. So lassen sich fossile Energien einsparen und die Umwelt wird geschont. Auch die seit 2017 nicht berücksichtigte aufgelaufene Teuerung von 8,5 Prozent wirkt sich neu auf den Fernwärmetarif aus. Trotz der Anpassung bleibt Fernwärme in Winterthur günstiger als andernorts. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 22 800 kWh Jahresverbrauch steigen die Kosten um rund 359 Franken auf 2576 Franken.

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Zürich Wind: erste Windmessungen starten

Zürich Wind führt in Rickenbach, Ossingen und Wiesendangen Windmessungen durch. Mit einem jeweils rund 120 Meter hohen Windmessmasten werden über mindestens ein Jahr hinweg Daten über das lokale Windpotenzial gesammelt. Anhand dieser Winddaten kann beurteilt werden, ob sich die Entwicklung eines Windprojekts an diesen Orten lohnt. Windenergie ist eine ideale Ergänzung zu Solar- und Wasserkraft und ein zentraler Baustein im Energiemix für eine klimafreundliche Stromversorgung der Zukunft. Windenergieanlagen produzieren mehr als zwei Drittel ihres Stroms im Winterhalbjahr – also dann, wenn der Stromverbrauch markant zunimmt und gleichzeitig weniger Solarstrom produziert wird. Zürich Wind ist die Kooperation der Energieversorgungsbetriebe ewz, EKZ und Stadtwerk Winterthur.

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