Wohlige Wärme für Ihr Zuhause

Im Zug der Energiewende empfehlen wir Gebäudewärme aus erneuerbaren Quellen. Je nachdem, wo Sie wohnen, können Sie zum Beispiel mit Fernwärme oder Quartierwärme heizen. 

Möchten Sie Ihre fossile Heizanlage ersetzen? Unsere Energieberatung berät Sie gerne zu sinnvollen Alternativen.

Wärmeverbünde in der Stadt Winterthur

Die Übersichtskarte Wärmeverbünde zeigt bestehende, geplante und mögliche Wärmeverbünde  in der Stadt Winterthur. Sie entspricht dem aktuell gültigen Energieplan, dem kommunalen Richtplan. Dieser zeigt, in welchem Gebiet welcher Energieträger sinnvoll ist. Er nimmt eine Schlüsselrolle in der städtischen Energie- und Klimapolitik ein, da Gebäudewärme für 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich ist.

Neuer Energieplan

Der neue Energieplan ist vom Stadtrat beschlossen und am 30. Juni an das Stadtparlament zur Behandlung überwiesen worden. Anschliessend muss er von der Baudirektion des Kantons Zürich genehmigt werden. Voraussichtlich wird der aktualisierte Energieplan 2023 in Kraft treten.

Fragen zu den Wärmenetzen? Auskunft erhalten Sie von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr unter 052 267 16 29 oder stadtwerk.waerme@win.ch

Heizen mit Fernwärme

Durch die Abfallverbrennung in der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) entsteht Wärme, die wir als sogenannte Fernwärme nutzen. Das Fernheizwerk versorgt über ein Leitungsnetz Wohnbauten, Büros, Geschäfte, Hotels und Industriegebäude mit Fernwärme für Warmwasseraufbereitung und zum Heizen. Die Fernwärme deckt rund 20 Prozent des Winterthurer Wärmebedarfs. Das Fernwärmenetz umfasst ein Gebiet vom Stadtteil Grüze via Altstadt bis zum Kantonsspital. Es wird laufend gemäss dem kommunalen Energieplan ausgebaut und verdichtet. Der Energieplan wird derzeit überarbeitet.

Heizen mit Quartierwärme

In einem Quartierwärmeverbund produziert eine grosse Heizanlage Wärme für die angeschlossenen Liegenschaften. Die Wärme ist klimafreundlich und stammt zum Beispiel aus einer Holzschnitzelheizzentrale oder aus Abwärme der Kehrichtverwertungsanlage. Fossile Energieträger decken Leistungsspitzen ab oder kommen bei einem Ausfall des Heizkessels zum Einsatz. Wo Quartierwärmenetze entstehen, bestimmt der kommunale Energieplan. Dieser wird derzeit überarbeitet. Wir betreiben Heizanlagen und Netze im Energie-Contracting-Verfahren.

 

Sind Sie interessiert an einem Anschluss an einen Quartierwärmeverbund? 

Melden Sie sich bei uns. Anschlüsse an Wärmenetze werden vom Förderprogramm Energie Winterthur unterstützt.

 

Heizen mit Wärmepumpe

Sie möchten Ihre Wärme und Ihr Warmwasser selbst produzieren – wir beraten Sie.

 

Wärmepumpen nutzen Wärme aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft für Heizung und Warmwasser. Sie sind nichts anderes als Kühlschränke, die nach dem umgekehrten Prinzip arbeiten: Der Umgebung wird Wärme entzogen, die an die Heizung oder den Boiler eines Gebäudes abgegeben werden.

 

Für den Betrieb benötigen Wärmepumpen Strom. Wenn Sie möchten, dass diese wartungsfreundliche Heizmöglichkeit auch möglichst klimafreundlich ist, entscheiden Sie sich für ein entsprechendes Stromprodukt.

Für die Umstellung von Öl- oder Gasheizungen auf Wärmepumpen erhalten Sie Förderbeiträge.

Heizen mit Gas

Ihnen stehen verschiedene Gasprodukte zur Verfügung. Gemäss kantonalem Energiegesetz soll Gas künftig nur noch in Ausnahmefällen als Gebäudewärme eingesetzt werden. Rund zwei Drittel der heute gasversorgten Gebiete der Stadt Winterthur haben noch einen Nutzungshorizont von etwa 10 Jahren. Der Energieplan wird zurzeit entsprechend überarbeitet. Ob Ihre Liegenschaft davon betroffen ist, erfahren Sie im Energieplan oder Sie melden sich bei uns.

Solarthermie

Sie möchten Ihr Warmwasser auf dem eigenen Dach selbst produzieren  – wir beraten Sie.

 

In einer Solarthermieanlage wird Wasser durch die Sonne erhitzt. Über einen Wärmetauscher entsteht Warmwasser für das Gebäude. 

 

Ob Neubau oder Altbau, ob Gibel- oder Flachdach: Solarthermieanlagen lassen sich prinzipiell überall montieren. Entscheidend sind die Grösse der Sonnenkollektorflächen, die Ausrichtung sowie der Neigungsgrad des Daches. Möglich ist je nach Lage auch eine senkrechte Anlage an der Hausfassade.