drucken 

Was wir selber tun

CO2-Reduktion

Rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs wird im Gebäudesektor, vor allem zum Heizen und für die Wassererwärmung eingesetzt. Der effiziente und sparsame Umgang mit unseren Energieträgern ist daher heute oberstes Gebot. Neben Effizienzsteigerungen wie z.B. eine Verbesserung der Isolation, wie sie in der Liegenschaft Schöntal geplant ist, haben auch betriebliche Optimierungen ein grosses Potenzial. Bei Stadtwerk Winterthur wurde die mittlere Raumtemperatur deshalb, wie bei allen städtischen Büroliegenschaften, seit dem Winter 2009/10 auf 20°C festgelegt. Durch die Senkung der Temperaturen um durchschnittlich 2°C lassen sich rund 12% Heizenergie einsparen.

Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht 25 % weniger CO2 als bei Benzin. Ausserdem verursacht Erdgas bis zu 95 % weniger Schadstoffe als Benzin oder Diesel. Nicht zuletzt wird dem Treibstoff Erdgas 10 % Biogas beigemischt, das aus erneuerbaren Quellen stammt und CO2-neutral ist. Aus diesem Grund betreibt Stadtwerk Winterthur mit 41 Fahrzeugen die wohl grösste Erdgasflotte in der Stadt Winterthur.

Wir richten unser Angebot nach dem städtischen Energieplan und bieten entsprechende Angebote an, die helfen den CO2-Ausstoss zu reduzieren. So stehen beispielsweise die Energieträger Fernwärme oder Holzschnitzel zur Verfügung.

Stadtwerk Winterthur hat den Klimafonds Stadtwerk Winterthur gegründet. Damit werden gemeinsam mit der Kundschaft Projekte zur CO2-Reduktion unterstützt.

CO2-Kompensation

CO2-Emissionen, die trotz diverser Massnahmen zur Reduktion anfallen und unvermeidlich sind, kompensiert Stadtwerk Winterthur mit dem Kauf von CO2-Zertifikaten. Diese werden bei der Erdgas Ostschweiz AG (EGO) bezogen und stammen aus einem Projekt in Thailand. Dort wird in einer Abwasseranlage rund 250 km von Bangkok das Treibhausgas Methan eingefangen und zu Strom verarbeitet. Dadurch wird einerseits verhindert, dass Methan – ein extrem starkes Treibhausgas – in die Atmosphäre gelangt. Andererseits lassen sich für die Stromproduktion fossile, CO2-freisetzende Energieträger durch diese Art der Stromgewinnung ersetzen. Das Klima wird somit gleich doppelt geschont.

Einsatz von erneuerbaren Energien

Stadtwerk Winterthur setzt, so weit als möglich, erneuerbare Energien ein. Den Strombedarf deckt es, wie alle städtischen Liegenschaften, mit Strom aus der firmeneigenen Kehrichtverwertungsanlage. Dieser Strom wird lokal produziert und gilt zu 50 % als erneuerbar. Zudem setzt Stadtwerk Winterthur zur Versorgung seines Gebäudes im Schöntal seit 1996 solarthermische Kollektoren für die Wassererwärmung ein. Ein Blockheizkraftwerk und Photovoltaikanlagen an der Fassade und auf dem Dach leisten einen kleinen Beitrag an die eigene Stromversorgung. In der Abwasserreinigungsanlage (ARA) wird das anfallende Klärgas in zwei Blockheizkraftwerken verstromt. Den Strom verbraucht die ARA selbst, die Abwärme der Blockheizkraftwerke verwendet sie als Prozesswärme.

Nachhaltige Beschaffung

Stadtwerk Winterthur berücksichtig bei der Beschaffung von Betriebsmitteln wenn immer möglich folgende Kriterien:

  • Energieverbrauch im Einsatz
  • CO2-Ausstoss
  • Langlebigkeit
  • Giftigkeit
  • Transportdistanz
  • Sozialverträglichkeit
  • Wirtschaftlichkeit

Kontakt

Stadtwerk Winterthur vCard icon
Untere Vogelsangstrasse 11
8400 Winterthur

Tel.: +41 52 267 61 61
stadtwerk@who-needs-spam.win.ch
stadtwerk.winterthur.ch

Services

Direktlinks

In dieser Liste finden Sie die meist gesuchten Seiten der Stadtwerk-Site auf einen Klick.