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Was wir für Sie tun

Leistungsstarke Infrastruktur

Netze
Die Netze (Gas, Wasser, Strom, Fernwärme, Glasfaser) von Stadtwerk Winterthur werden laufend erneuert bzw. bedarfsgerecht ausgebaut. Ein Grossteil des Netzes bzw. der Anlagen ist mit der Leitstelle, verbunden. Das ermöglicht eine Fernüberwachung und -steuerung und hat zum Ziel, möglichst wenige Ausfälle zu haben.

  • Die Wahrscheinlichkeit, von einem Stromausfall in Winterthur betroffen zu sein, liegt beispielsweise bei einmal in 10 Jahren.
  • Für eine klimaschonende Wärmeversorgung mit Fernwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) wird das Fernwärmenetz erweitert.
  • Die Trafostationen werden laufend mit Glasfaser erschlossen, damit sie für künftige Anforderungen der Informations- und Kommunikationstechnik gerüstet sind. Für die Einführung eines flächendeckendes Smart Grid ist das Voraussetzung. Das Netzkonzept berücksichtigt bereits heute die Rückspeisung von Strom aus lokalen Energieerzeugungsanlagen.

 

Smart Grid
Der Begriff Smart Grid ist die allgemeine Bezeichnung für intelligente Stromnetze. Dazu gehören Sensoren zur Erfassung des Netzzustandes und Steuerelemente für das Netz, die über eine Kommunikationsinfrastruktur miteinander verbunden sind. Das intelligente Zusammenspiel aller Elemente ermöglicht den optimalen und effizienten Umgang mit komplexen Situationen in Stromnetzen. Die Situationen ergeben sich aufgrund der verschiedenen Produktionsarten (Wind, Sonne), die unregelmässig Strom in die Netze liefern. Stadtwerk Winterthur verfolgt das Thema Smart Grids aktiv. Im Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) werden diesbezügliche Aktivitäten von der Arbeitsgruppe Smart Energy (AGSE) begleitet, die wiederum eng mit dem Verein Smart Grid Schweiz (VSGS) zusammen arbeitet. Im VSGS bündeln zwölf Schweizer Energieversorgungsunternehmen ihre Aktivitäten im Bereich Smart Grid. Ihr Ziel: Die Einführung von Smart Grids in der Schweiz vorantreiben bzw. Smart Grids realisieren. Mit dem « Weissbuch Smart Grid» hat der VSGS eine Diskussionsgrundlage geschaffen. So versteht er unter dem Begriff Smart Energy sowohl Smart Grid als auch Smart Metering und Smart Market. Weiter zeigt der VSGS im Weissbuch auf, wie sich Smart Grids auf die Stromverteilung der Zukunft auswirken und was es dabei zu berücksichtigen gilt. Stadtwerk Winterthur steht hinter den Aussagen dieses Weissbuchs.


Anlagen
Die bestehenden Anlagen werden laufend an die neuen Umweltauflagen und Kundenbedürfnisse angepasst und ihre Effizienz verbessert. 2009 wurde in der Schlammverbrennung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) und 2010 in der Holzschnitzel-Heizzentrale im Gern(PDF, 706 KB) zur Verminderung der Rauchgasemissionen Elektrofilter eingebaut. Bei beiden Anlagen liegen die Emissionswerte weit unter den von der schweizerischen Luftreinhalteverordnung vorgegebenen Grenzwerten. Der neue Elektrofilter mit Wärmerückgewinnung im Gern reduziert nicht nur die Feinstaubemissionen sondern auch den Holzschnitzelbedarf und somit die CO2-Emissionen. Auch bei der  Kehrichtverwertungsanlage (KVA) liegen die Emissionswerte unter den Grenzwerten. Nach dem Umbau 2012 wird sie aber dank neuen Filtern noch umweltschonender betrieben werden. Ausserdem wird die Effizienz gesteigert: bei gleich bleibender Entsorgungsleistung wird sie mehr Strom und Wärme produzieren.

Um die steigende Nachfrage nach umweltschonendem Treibstoff zu befriedigen, baute Stadtwerk Winterthur 2008/2009 die Kapazitäten der Erdgas-/Biogastankstellen aus und eröffnete 2009 die dritte Erdgas-/Biogastankstelle in der Grüze. Damit ist die lokale Versorgung von Privat- und Nutzfahrzeugen, die mit Erdgas fahren, langfristig gesichert.

CO2-arme Energie

Strom
Der Strom, den Stadtwerk Winterthur vertreibt, ist CO2-arm und stammt zum grossen Teil aus erneuerbaren Energien.

Einkauf
Den grössten Teil des Stroms, rund 86 %, den Stadtwerk Winterthur vertreibt, bezieht es von Grossproduzenten. Der Ökostrom ist mit dem Label naturemade star zertifiziert und setzt sich zusammen aus 95 % Wasserstrom und 5 % Solarstrom. Er stammt aus regionalen Privatanlagen.

Produktion
Etwa 14 % des Stroms, den Stadtwerk Winterthur vertreibt, stammt aus Eigenproduktion. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Recyclingstrom. Dieser wird in der Kehrichtverwertungsanlage aus der Wärme, die bei der Abfallverbrennung entsteht, erzeugt und gilt - aufgrund der Zusammensetzung des Kehrichts - zu 50 % als erneuerbar. Schliesslich stammt 1 % des Stroms, den Stadtwerk Winterthur vertreibt, aus den von Stadtwerk Winterthur geförderten Kleinwasserkraft- und Fotovoltaikanlagen.

Der Ausbau der Eigenproduktion von Strom aus CO2-armen Quellen hat für Stadtwerk Winterthur eine hohe Priorität. So wurden unter anderem auf dem Bio-Bauernhof Ifang in Zell die Fotovoltaikanlage Ifang realisiert und 2008 im Reservoir Ganzenbüel das Trinkwasserkraftwerk Ganzenbüel eingebaut. Zur Zeit ist eine Machbarkeitsstudie in Arbeit, die klären wird, wie sich die tiefe Geothermie künftig in Winterthur für die Wärme- und Stromproduktion nutzen lässt.

Gas
Gas stösst bei der Verbrennung 25 % weniger CO2 aus als Erdöl. Deshalb ist der weitere Ausbau des Gas-Absatzes zu Lasten des Erdöls eine schnelle und wirksame Massnahme, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Stadtwerk Winterthur vertreibt Gas unter anderem zum Heizen und als Treibstoff. Auf die gleiche Weise wie Erdgas lässt sich Biogas verwenden. Biogas wird aus der erneuerbaren Biomasse produziert und ist CO2-neutral. Es wird aktuell ausschliesslich als Treibstoff eingesetzt und macht 10 % des Treibstoffgemisches Erdgas/Biogas aus.

Einkauf
Stadtwerk Winterthur kauft sowohl Erdgas als auch Biogas bei externen Lieferanten ein. Das Erdgas bezieht Stadtwerk Winterthur bei der Erdgas Ostschweiz AG (EGO), die das Erdgas aus verschiedenen europäischen Ländern importiert. Das Biogas, das dem Treibstoff beigemischt wird, stammt von der Erdgas-Versorgung Rheintal AG (GRAVAG).

Zusammen mit der Axpo Kompogas AG hat Stadtwerk Winterthur den Bau einer Vergärungsanlage für Grüngut in Winterthur realisiert. Die Anlage in Oberwinterthur wird von der Axpo Kompogas AG betrieben, das Grüngut von den Städten Winterthur und Frauenfeld geliefert.

Wärme

Abwärme
Bei vielen Energieprozessen entsteht Abwärme. Statt diese ungenutzt an die Umwelt abzugeben, kann sie genutzt werden. Stadtwerk Winterthur unterstützt die Abwärmenutzung als eine der wichtigsten Massnahmen mit enormem Potenzial.

Abwärme entsteht auch in Kraftwerken, Kehrichtverbrennungsanlagen und Abwasserreinigungsanlagen. Stadtwerk Winterthur nutzt primär die Abwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage (KVA), die als Fernwärme rund 6 % des Winterthurer Wärmebedarfs deckt.

Auch die Abwärmenutzung aus dem Abwasser wird von Stadtwerk Winterthur gefördert. Daraus erfolgt die Heizung der Siedlung Wässerwiesen. Ein Teilstrom des gereinigten Abwassers der Abwasserreinigungsanlage (ARA) steht der Siedlung Tössallmend zur Verfügung, die zur Gebäudebeheizung die Restwärme des Abwassers nutzt.

Holz
Holz ist dank neuster Verbrennungs-Technologie ein zukunftsgerichteter und nachhaltiger Energieträger. Holz ist CO2-neutral und regional verfügbar. Im Rahmen des Energie-Contractings von Stadtwerk Winterthur wurden bereits zwei Nahwärmeverbünde mit Holzschnitzel-Heizzentralen im Gern(PDF, 706 KB)   und in Sennhof(PDF, 622 KB) realisiert, eine weitere Anlage in Zinzikon ist geplant.

Information

Seit mehreren Jahren finden jeweils gut besuchte Energie- und Umweltapéros und Führungen durch die Anlagen von Stadtwerk Winterthur statt. Wir beteiligen uns zudem aktiv an diversen Veranstaltungen zu den Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien, wie etwa der Blue-Tech oder dem Tag der Sonne, an denen wir mit Informationen vor Ort sind. Schliesslich zeichnet Stadtwerk Winterthur auch verantwortlich für zahlreiche Publikationen, in denen Energiefragen thematisiert werden und bietet auf der Webseite verschiedene Onlinetools zum Thema Energiesparen an. Besondere Beachtung schenken wir der persönlichen Beratung von Privatpersonen und Unternehmen.

Unter "Ihr Engagement" erfahren Sie, was Sie selber tun können.

 

Kontakt

Stadtwerk Winterthur vCard icon
Untere Vogelsangstrasse 11
8400 Winterthur

Tel.: +41 52 267 61 61
Fax: +41 52 267 61 10
stadtwerk@who-needs-spam.win.ch
stadtwerk.winterthur.ch

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