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FAQ - Übersicht

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Allgemein

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Abfallgebühren

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  • Wieso muss ich für eine Leerwohnung Abfallgrundgebühren zahlen?

    Die Abfallgrundgebühr wird in Zusammenhang mit den Grundgebühren der Elektrizität erhoben. Eine Befreiung von der Bezahlung der Grundgebühren für Strom und Abfall kann nur erreicht werden, wenn der Stromzähler vorübergehend demontiert wird. Dies ist jedoch erst sinnvoll, wenn der Verzicht auf den Strombezug während mehr als 6 Monaten stattfindet.

    Ergänzende Informationen zur Abfallentsorgung erhalten Sie unter Tel. 052 267 68 68 (Abfalltelefon der Stadt Winterthur)

CO2-Abgabe

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  • Sehe ich auf meiner Rechnung in Franken und Rappen, wie viel die CO2-Abgabe in der abgelaufenen Erdgas-/Fernwärme-/Energie-Contracting-Bezugsperiode betrug?

    Beim Erdgas nicht direkt, da nur der angewendete Abgabesatz ausgewiesen wird. Der Bund hat einen Abgabesatz von 60 Franken pro Tonne CO2 beschlossen (per 1.1.2014). Damit die Kundschaft die Höhe der CO2-Abgabe besser versteht, ist der Abgabesatz folgendermassen angegeben: in Franken pro Tonne CO2 (Fr. 60.-) und in Rappen pro kWh (1,093 Rp./kWh). Mit dem ausgewiesenen Verbrauch in kWh kann die Kundschaft die Höhe der Abgabe berechnen.

    Bei der Fernwärme und dem Energie-Contracting wird auf der Rechnung die Menge an fossilen Brennstoffen ausgewiesen, die in der Bezugsperiode eingesetzt werden musste. Auch hier sind die entsprechenden Abgabesätze auf der Rechnung aufgeführt. Zusätzlich ist hier der Betrag der CO2-Abgabe auch in Franken und Rappen angegeben.

  • Warum belastet Stadtwerk Winterthur der Kundschaft die CO2-Abgabe?

    Bereits beim Erdgas- und Heizöl-Import wird die CO2-Abgabe erhoben. Diese muss 1:1 vom jeweiligen Energieversorger an die Kundschaft weiterbelastet werden, wie es das Gesetz vorsieht. Damit soll beim Verbraucher ein Lenkungseffekt erzielt werden (geringerer Verbrauch). Stadtwerk Winterthur verrechnet der Kundschaft die CO2-Abgabe direkt mit der Gas-/Fernwärme-/Energie-Contracting-Rechnung.

  • Was ist die CO2-Abgabe? Wie funktioniert sie?

    Zur CO2-Reduktion haben Parlament und Bund als Lenkungsabgabe die Einführung der so genannten CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffen (Öl, Erdgas, Kohle etc.) beschlossen. Sie soll zum sparsameren Einsatz dieser Energien beitragen.
    Auslöser für die Einführung ist, dass die effektiven CO2-Emissionen der Brennstoffe 2006 über dem vom Bund definierten Ziel lagen und somit die im Zusammenhang mit dem Kyoto-Protokoll gesteckten Zielen nicht erreicht wurden.

    Die rechtlichen Grundlagen der CO2-Abgabe sind das CO2-Gesetz vom 8. Oktober 1999 sowie der Bundesbeschluss über die Genehmigung des CO2-Abgabesatzes für Brennstoffe sowie die Verordnung über die CO2-Abgabe.

    Alle fossilen Brennstoffe werden bei der Einfuhr in die Schweiz mit der CO2-Abgabe belastet. Vorgesehen sind jedoch Rückerstattungen und Rückverteilung nach folgenden Vorgaben: Der gesamte Ertrag, abzüglich Administration und anderes, wird je etwa zur Hälfte an die Bevölkerung (via obligatorische Krankenkasse) und an die Wirtschaft (via AHV-Ausgleichskassen) zurückverteilt.

    Weitere Informationen zur Abgabe finden Sie unter:
    - Der offiziellen Webseite des Bundes www.bafu.admin.ch/klima
    - Das offizielle Merkblatt www.ezv.admin.ch unter Zollinformation Firmen - Steuern und Abgaben - CO2-Abgabe
    - Die Unterlagen des VSG www.erdgas.ch

  • Wenn Fernwärme und Holzenergie gemäss Werbung CO2-neutral sind, warum muss ich denn eine CO2-Abgabe bezahlen?

    Fernwärme gilt tatsächlich als CO2-neutral, da diese Wärme als Abfallprodukt bei der Verbrennung von Abfall anfällt und somit nicht extra CO2 emittiert. Zur Abdeckung von Spitzen kann es vorkommen, dass Erdgas oder Heizöl dazu eingesetzt werden müssen, wenn von der Kehrichtverbrennungsanlage nicht genügend Abwärme geliefert werden kann. Über das Jahr gesehen macht der Einsatz fossiler Brennstoffe total ca. 10 Prozent aus.

    Holzenergie ist tatsächlich CO2-neutral, da diese Wärme aus einem nachwachsenden Rohstoff erzeugt wird. Beim Wachstum nimmt der Baum genau so viel CO2 auf, wie später bei seiner Verbrennung entsteht. Zur Abdeckung von Bezugsspitzen (sehr kalte Wintertage) oder auch bei Revisionsarbeiten an den Holz-Heizkesseln kann es vorkommen, dass Heizöl als Brennstoff eingesetzt werden muss. Über das Jahr gesehen macht dies ca. 5 bis 15 Prozent aus.

  • Wie kann ich beim Erdgas berechnen, wie hoch meine CO2-Abgabe sein wird?

    Pro bezogene Kilowattstunde (kWh) Erdgas wird im Jahr 2014 1,093 Rappen CO2-Abgabe erhoben. Die Belastung kann somit wie folgt berechnet werden:

    Erdgas-Verbrauch in Kilowattstunden x 1,093 Rappen

Energierechnung

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  • Was beinhalten die Abgaben an das Gemeinwesen?

    Der Grosse Gemeinderat von Winterthur hat am Ende 2016 beschlossen:

    Gestützt auf § 32 Abs. 3 VAE wird ab 1. Januar 2017 auf den jährlichen Strombezug, basierend auf der Netznutzung, folgende Abgabe an das Gemeinwesen erhoben:

    - für die ersten 100 000 kWh Strom pro Abnahmestelle: 0,32 Rp/kWh für die Finanzierung des Förderprogramms Energie im Gebäudebereich.

    - für jede weitere kWh Strom 0,2 Rp./kWh (für die Finanzierung des Förderprogramms Energie im Gebäudebereich).

  • Warum muss ich mit der Energierechnung die Abfallgrundgebühr zahlen?

    Die Abfallgrundgebühr wird in Zusammenhang mit den Grundgebühren der Elektrizität erhoben. Mehr Infos zur Abfallgrundgebühr erhalten Sie unter Telefon 052 267 68 68 (Abfalltelefon der Stadt Winterthur).

  • Welche Zahlungsmöglichkeiten bietet Stadtwerk Winterthur an?

    Hier finden Sie die Angaben zu den Zahlungsmöglichkeiten.

  • Wieso ist meine Energierechnung so hoch?

    Als erstes ist zu berücksichtigen, dass Stadtwerk Winterthur Energierechnungen jeweils für 3 Monate verschickt. Abweichungen, im Vergleich mit der entsprechenden Rechnung des Vorjahres, von mehr als ca. 5% sollten genauer unter die Lupe genommen werden. Zu berücksichtigen sind hier die Benutzergewohnheiten, evtl. Mieterwechsel, Jahreszeiten, Wettereinflüsse, etc..
    Aber auch defekte oder alte Geräte führen zu erhöhtem Verbrauch von Energie oder Wasser.
    Gerne sind wir Ihnen bei der Beurteilung Ihrer Rechnung behilflich (Tel. 052 267 22 22).

Gas

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  • Wie funktioniert die CO2-Kompensation beim Erdgas?

    Beim Verbrennen von Erdgas, entweicht Treibhausgas in die Atmosphäre. Durch den Kauf von CO2-Zertifikaten (CO2-kompensiertes Erdgas) gleicht Stadtwerk Winterthur diesen Ausstoss aus und es werden Projekte realisiert, die anderweitig CO2 vermeiden oder reduzieren. Das heisst, für die gleiche Menge CO2-kompensiertes Erdgas, welche die Winterthurer Kundschaft bestellt, kauft Stadtwerk Winterthur Zertifikate mit «Gold-Standard».

  • Woher stammt das Gas, das durch das Winterthurer Gasnetz fliesst?

    Das CO2-neutrale Biogas stammt aus eigenen oder qualitätsgeprüften Vergärungsanlagen. Das in Winterthur verbrauchte Erdgas stammt zum grössten Teil aus Nordeuropa, ein Fünftel stammt aus Russland und ein kleiner Teil aus Nordafrika. Kaufverträge bestehen aber nur mit Deutschland.

  • Welche Gewähr habe ich, dass ich «mein» gewähltes Produkt tatsächlich erhalte?

    Alle Gaskundinnen und -kunden werden mit dem gleichen Gasgemisch beliefert. Entsprechend den Kundenwünschen speist Stadtwerk Winterthur die individuell gewünschten Gasprodukte ins Winterthurer Gasnetz ein. Somit nimmt die Kundschaft Einfluss auf die Zusammensetzung des Winterthurer Gases.

    Das CO2-neutrale Biogas stammt aus eigenen oder qualitätsgeprüften Vergärungsanlagen. Für jede Kilowattstunde CO2-kompensiertes Erdgas werden Zertifikate mit «Gold-Standard» eingekauft.

  • Was geschieht, wenn ich kein Gasprodukt wähle?

    Bei der Umstellung per 1. Oktober 2014 wird der Kundschaft das Produkt zugeteilt, mit dem sie dieselben Jahrekosten hat wie mit dem Tarif vor Oktober 2014. Neukunden die kein Gasprodukt wählen, wird das Produkt e-Gas.Bronze zugeteilt.

  • Was kostet Gas?

    Die Antwort finden Sie bei den .

  • Welche Gasprodukte enthalten Biogas?

    Die Produkte e-Gas.Gold, e-Gas.Silber und e-Gas.Bronze enthalten Biogas.

  • Was sind Heizgradtage und wie berechnen Sie sich?

    In kalten Jahren wird automatisch mehr Heizenergie verbraucht als in relativ warmen. Um dennoch einen Vergleich der jährlich verbrauchten Heizenergie zu ermöglichen, wird anhand der Heizgradtage die temperaturbedingte Schwankung berechnet.
    Dazu wird an jedem Heiztag - einem Tag mit einer Tagesmitteltemperatur von weniger als 12 Grad Celsius - erhoben, um wie viel die gemessene Aussenlufttemperatur von der Innenlufttemperatur (20 Grad Celsius) abweicht. Die Summe dieser Differenz ergibt die Heizgradtage.

    (Der Verbrauch von Warmwasser ist nicht abhängig von den Aussentemperaturen. Deshalb muss, falls das Warmwasser über die Heizung erzeugt wird, die dafür benötigte Menge Engerie abgezogen werden. Ein Haushalt mit 3 Personen benötigt durchschnittlich 3'000 kWh pro Jahr für die Wassererwärmung.)

    Beispiel: Vergleich Heizenergie mit Heizgradtagen

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  • Wie berechnen sich der Brennwert von Gas und der Umrechnungsfaktor?

    Der Brennwert ist eine physikalische Grösse und benennt den Wärmeinhalt eines Kubikmeters Gas.

    Für den Umrechnungsfaktor werden neben dem Brennwert der Gasdruck am Zähler, die durchschnittliche Gastemperatur und der barometrische Druck berücksichtigt. Der Umrechnungsfaktor beträgt aktuell 10.55 kWh/m³ (Stand ab 1.7.2017). Auf der Energierechnung von Stadtwerk Winterthur ist der Umrechnungsfaktor unter dem Begriff «Faktor» aufgeführt.

    Der Umrechnungsfaktor ist keine konstante Grösse. Gas ist ein Naturprodukt, dessen Methangehalt schwankt. Deshalb wird der Brennwert überwacht und sofern nötig einmal jährlich auf den 1. Juli angepasst. Diese Anpassung hat jedoch keinen Einfluss auf den Gaspreis. Je höher der Brennwert, desto weniger Gasvolumen wird benötigt, um dieselbe Wärmeleistung zu erhalten. Ein steigender Brennwert bewirkt eine sinkende Menge. Die Formel lautet: m3 x Brennwert = kWh.

  • Was ist bei einem Gas-Unterbruch oder einem Gasleck zu tun?

    Erdgas ist von Natur aus geruchlos. Darum wird ihm ein Geruchsstoff beigemischt. Falls einmal Erdas austreten sollten, ist dies am typischen Geruch zu erkennen.

    Dann:

    • Alle Fenster und Türen öffnen und für Durchzug sorgen!
    • Offenes Feuer vermeiden, nicht rauchen! Kein Feuerzeug, keine elektrischen Schalter, Klingeln oder Telefone benutzen! Keine elektrischen Stecker ziehen!
    • Alle Hähne an Gaszählern und Gasgeräten schliessen!
    • Die anderen Hausbewohner vom Geruch fernhalten!
    • Von einem Telefonanschluss ausserhalb des Hauses aus den Pikettdienst von Stadtwerk Winterthur oder die Polizei (117) oder Feuerwehr (118) benachrichtigen.
    • Bei der Hauseingangstüre auf den Pikettmeister warten.
  • Was ist bei Gasgeruch zu tun?

    Erdgas ist von Natur aus geruchlos. Darum wird ihm ein Geruchsstoff beigemischt. Falls einmal Erdas austreten sollten, ist dies am typischen Geruch zu erkennen.

    Dann:

    • Alle Fenster und Türen öffnen und für Durchzug sorgen!
    • Offenes Feuer vermeiden, nicht rauchen! Kein Feuerzeug, keine elektrischen Schalter, Klingeln oder Telefone benutzen! Keine elektrischen Stecker ziehen!
    • Alle Hähne an Gaszählern und Gasgeräten schliessen!
    • Die anderen Hausbewohner vom Geruch fernhalten!
    • Von einem Telefonanschluss ausserhalb des Hauses aus den Pikettdienst von Stadtwerk Winterthur oder die Polizei (117) oder Feuerwehr (118) benachrichtigen.
    • Bei der Hauseingangstüre auf den Pikettmeister warten.

Fernwärme

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  • Was sind Heizgradtage und wie berechnen Sie sich?

    In kalten Jahren wird automatisch mehr Heizenergie verbraucht als in relativ warmen. Um dennoch einen Vergleich der jährlich verbrauchten Heizenergie zu ermöglichen, wird anhand der Heizgradtage die temperaturbedingte Schwankung berechnet.
    Dazu wird an jedem Heiztag - einem Tag mit einer Tagesmitteltemperatur von weniger als 12 Grad Celsius - erhoben, um wie viel die gemessene Aussenlufttemperatur von der Innenlufttemperatur (20 Grad Celsius) abweicht. Die Summe dieser Differenz ergibt die Heizgradtage.

    (Der Verbrauch von Warmwasser ist nicht abhängig von den Aussentemperaturen. Deshalb muss, falls das Warmwasser über die Heizung erzeugt wird, die dafür benötigte Menge Engerie abgezogen werden. Ein Haushalt mit 3 Personen benötigt durchschnittlich 3'000 kWh pro Jahr für die Wassererwärmung.)

    Beispiel: Vergleich Heizenergie mit Heizgradtagen

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Förderprogramm Energie Winterthur

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  • Muss ich nach einer Beratung auch Massnahmen umsetzen, um von der Förderung der Beratung zu profitieren?

    Nein, die Förderung einer Beratung ist nicht an eine Umsetzung der empfohlenen Massnahmen gekoppelt. Ziel der Förderung ist es, dass Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen über den Zustand ihres Gebäudes und über sinnvolle Massnahmen informiert sind.

  • Welches Beratungsangebot ist für mich ideal?

    Im Programm «Starte! jetzt energetisch modernisieren» sind drei Beratungsmodule vorgesehen.

    Gebäudestrategie, GEAK Plus
    Wenn vermutet wird, dass Optimierungsmassnahmen an der Gebäudehülle oder an der Haustechnik notwendig sind, wird die Beratung «Gebäudestrategie» empfohlen. In dieser Beratung werden auch Investitionskosten geschätzt, Energieeinsparungen berechnet und Möglichkeiten der Förderung aufgezeigt. In maximal drei auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Vorgehensvarianten werden ein mögliches Vorgehen und ein sinnvoller Ablauf zu einer Erneuerung skizziert. 

    Gebäudecheck, GEAK
    Wenn davon ausgegangen wird, dass keinerlei Anpassungen an der Gebäudehülle notwendig sind und nur ein GEAK für das Gebäude gewünscht wird, ist der Gebäudecheck die richtige Wahl.

    Heizungsersatz
    Wenn ein Heizungsersatz ansteht und in einem neueren Gebäude keinerlei Optimierungen an der Gebäudehülle nötig sind, kann bei einer Beratung «Heizungsersatz» der Fokus ausschliesslich auf das Heizsystem gelegt werden.  

  • Wo kann ich mich für eine Beratung anmelden?

    Die Anmeldungen zu den Beratungen aus dem Programm «Starte! jetzt energetisch modernisieren» erfolgen online.

  • Die Flächen meines Reihenhauses oder meiner Wohnung im Stockwerkeigentum reichen nicht aus, um Fördergelder aus dem Gebäudeprogramm zu erhalten. Welche Möglichkeiten gibt es?

    Beim Gebäudeprogramm besteht seit April 2011 die Regel, dass eine Förderung minimal 3000 Franken betragen muss. Ansonsten werden keine Fördergelder entrichtet. Im Falle von Reihenhäusern, Stockwerkeigentum und weiteren spezifischen Situationen können gemeinsame Anträge gestellt werden. In jedem Fall ist das Vorgehen vorgängig mit dem Gebäudeprogramm abzuklären.

  • Der Förderantrag beim Gebäudeprogramm ist gestellt, eine Förderbestätigung ist aber noch nicht eingegangen. Trotzdem möchte ich mit dem Bauen beginnen. Wie sieht in diesem Fall der Ablauf aus?

    Auch wenn die Förderbestätigung des Gebäudeprogramms noch nicht vorliegt, muss das Fördergesuch beim Förderprogramm Energie Winterthur vor Baubeginn erfolgen (in diesem Fall ohne Förderbestätigung Gebäudeprogramm). Nach Einreichen des Förderantrags beim Förderprogramm Energie Winterthur kann mit den Bauarbeiten auf eigenes Risiko begonnen werden. Die Gesuchsbearbeitung erfolgt nach Eingang der vollständigen Unterlagen inklusive Förderzusage des Gebäudeprogramms.

  • Die Sanierung meines Gebäudes ist bereits im Gang oder abgeschlossen. Gibt es eine Möglichkeit vom Förderprogramm Energie Winterthur zu profitieren?

    Die Anmeldung muss im Normalfall vor Baubeginn erfolgen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, falls die Bauarbeiten schon begonnen haben: 052 267 22 22 (Kundendienst).

  • Für mein Bauvorhaben habe ich bereits im Jahr 2011 beim Gebäudeprogramm Fördergelder beantragt. Mit dem Bauen wurde noch nicht begonnen. Kann ich Fördergelder beim Förderprogramm Energie Winterthur beantragen?&nbsp;

    Nein, denn die Definitionen der Förderung legen fest, dass Bauvorhaben, die bereits vor dem 1. Januar 2012 beim Gebäudeprogramm/AWEL beantragt wurden, nicht zusätzlich durch das Förderprogramm Energie Winterthur gefördert werden können.

  • Ich kenne bereits einen Berater/eine Beraterin aus dem Programm «Starte! jetzt energetisch modernisieren» und möchte mich von ihm beraten lassen. Wie erfolgt in diesem Fall die Anmeldung?

    Die Anmeldungen zu den Beratungen aus dem Programm «Starte! jetzt energetisch modernisieren»  erfolgen auch in diesem Fall online. Bei den Bemerkungen kann der gewünschte Berater/die gewünschte Beraterin namentlich erwähnt werden.

  • Ich habe spezielle Fragen zu den Regelungen des Gebäudeprogramms. An wen kann ich mich wenden?

    Im Dokument «Wegleitung Gesuchsformular» sind auch Angaben zu den Detailregelungen des Gebäudeprogramms verfügbar.
    Das Dokument finden Sie hier unter der Rubrik ZH, Wegleitung 

    Kontakt
    zuerich@who-needs-spam.dasgebaeudeprogramm.ch oder Tel. 043 500 39 77

     

     

Glasfaser/Telekom

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  • Weshalb baut Stadtwerk Winterthur das Glasfasernetz mit Swisscom zusammen?

    Nur wenn Stadtwerk Winterthur sich am Bau des Glasfasernetzes beteiligt, wird eine städtische Kontrolle und Koordination dieser auf Jahrzehnte hinaus für eine Stadt lebenswichtigen Infrastruktur erhalten bleiben.

  • Welches sind die wichtigsten Vorteile der Kooperation von Stadtwerk Winterthur und Swisscom für die Kundschaft?

    Stadtwerk Winterthur und Swisscom stehen nach dem Aufbau des Glasfasernetzes im Wettbewerb zueinander. Die Kundschaft hat die freie Wahl zwischen den Angeboten der beiden Netzbetreiber und profitiert aufgrund des Wettbewerbs von günstigeren Preisen.

  • Welche Angebote bietet Stadtwerk Winterthur auf dem Glasfasernetz an?

    Stadtwerk Winterthur ermöglicht den Zugang zu den Angeboten einer Vielzahl von Serviceprovidern in den Bereichen Radio/TV, Internet und Internet-Telefonie (VoIP). Es können sowohl einzelne Dienstleistungen als auch Gesamtpakete abonniert werden.

  • Kommt es für mich darauf an, ob ich Angebote bei Stadtwerk Winterthur oder Swisscom bestelle?

    Ja, mit der Bestellung von Angeboten bei Stadtwerk Winterthur leistet die Kundschaft einen Beitrag zur Amortisation des Kredites, den die städtische Bevölkerung für den Ausbau des Glasfasernetzes bewilligt hat.

  • Ist ein Anschluss an das Glasfasernetz in ganz Winterthur möglich?

    Bis 2017 werden rund 95 Prozent aller Liegenschaften auf dem Stadtgebiet von Winterthur an das flächendeckende Glasfasernetz angeschlossen sein.

  • Kann ich nach einem Anschluss ans Glasfasernetz meine heutigen Elektronikgeräte wie Fernseher, PC oder Telefon weiter verwenden?

    Die heutigen Geräte können weiter benutzt werden. Eventuell müssen für den Anschluss älterer Geräte Adapter eingesetzt werden. Das volle Potenzial der neuen Technologien lässt sich mit modernen Geräten am einfachsten ausschöpfen.

  • Meine Liegenschaft ist an die Glasfaser angeschlossen. Kann ich jetzt ein passendes Angebot auswählen und abonnieren?

    Sie können sich jetzt schon über die Angebote informieren und Ihre heutigen Vertragslaufzeiten prüfen.

    Wenn Ihr Anschluss für die Nutzung freigegeben worden ist, erhalten Sie ein entsprechendes Schreiben. Ab dann haben Sie die freie Wahl aus verschiedenen Serviceprovider-Angeboten.

  • Meine Liegenschaft ist angeschlossen und hat einen verfügbaren Kabelkanal bis in die Wohnung. Wie komme ich nun zu einer Glasfaser-Steckdose?

    Das Kabel wird in Ihre Wohnung gezogen, sobald Sie bei einem Serviceprovider ein Produkt bestellt haben.

    Sie werden anschliessend von einem von Stadtwerk Winterthur oder Swisscom akkreditierten und beauftragten Installateur kontaktiert.

    Die Erschliessung und Installation der Glasfaser-Steckdose ist für Mehrfamilienhaus-Besitzende kostenlos. Bei Einfamilienhäusern erstellt der Installateur eine Offerte.

  • Was bringt der Hauseigentümerschaft ein Anschluss ans Glasfasernetz?

    Ein Anschluss an das Glasfasernetz steigert den Wert Ihrer Liegenschaft und ermöglicht der Eigentümer- sowie der Mieterschaft die freie Wahl aus verschiedenen Multimedia-Angeboten.

  • Was bringt mir die Glasfaser für Vorteile?

    Die Glasfaser kann eine gleich grosse Menge an Daten senden oder empfangen. Sie können Internet, Fernsehen, Radio und Telefonie von einem einzigen Anbieter abonnieren. Dabei fallen die monatliche Grundgebühren für Telefonie über Kupfer weg.

  • Was für Services kann ich erwarten?

    Die Serviceprovider auf dem Glasfasernetz bieten unterschiedliche Dienste an. Die Kundschaft kann den Breitband-Anschluss nutzen für Internet, TV, Radio und Telefonie mit Anwendungen wie z.B. HD-TV, Digital Audio Broadcasting (DAB), Bild-Telefonie, Videos on Demand, zeitversetztes Fernsehen, E-Learning, Überwachung und Steuerung der Haustechnik oder ultraschneller Fernzugriff auf Firmennetzwerke oder Unterhaltungsangebote.

  • Welche technischen Grundlagen hat Fiber-to-the-Home?

    Die Basis ist ein Glasfasernetz. Dieses kann grosse Mengen an Daten ultraschnell senden und empfangen. 

  • Wer trägt die Kosten für den Anschluss von Haus und Wohnung ans Glasfasernetz?

    Bei Mehrfamilienhäusern werden die Kosten der Erschliessung bestehender Gebäude bis in den Keller und bei bestehendem freien Kabelkanal bis in die einzelnen Wohn- oder Gewerbeeinheiten von Swisscom bzw. Stadtwerk Winterthur übernommen, inklusive einer Glasfaser-Steckdose. Der Hauseigentümerschaft entstehen in solchen Fällen höchstens Kosten für allfällige zusätzliche Anschlüsse und Verkabelungen innerhalb der Wohn- oder Gewerbeeinheiten.

    Bei Einfamilienhäusern, Neubauten oder Totalsanierungen trägt die Eigentümerschaft die Kosten der Gebäudeverkabelung ab Keller. Stadtwerk Winterthur bzw. Swisscom übernehmen in diesem Fall die Hausanschlusskosten.

  • Wie funktioniert der Hausanschluss?

    Stadtwerk Winterthur oder Swisscom baut die Glasfaserleitung bis ins Haus (normalerweise in den Keller). Von dort führt ein Glasfaserkabel (meist durch bestehende Infrastruktur wie Leerrohre, Steigzone oder Liftschacht) zu den einzelnen Wohnungen, wo zentral eine Glasfaser-Steckdose montiert wird.

  • Wie werden die Geräte innerhalb der Wohnung angeschlossen?

    Stadtwerk Winterthur oder Swisscom führt in Zusammenarbeit mit den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern (bei Mietwohnungen) eine Leitung in jede Wohnung. Dort wird ein Endgerät installiert, welches die für die Services der verschiedenen Anbieter benötigten Anschlüsse (als Ethernet RJ45-Schnittstelle) aufweist. Die Services werden entweder drahtlos oder über eine wohnungsinterne Ethernetverkabelung an den gewünschten Standort in der Wohnung übertragen.

  • Wodurch unterschiedet sich die Glasfasertechnologie von anderen?

    Die Glasfaser kann eine gleich grosse Menge an Daten senden oder empfangen. Sie erlaubt schnelles Surfen im Internet, hohe Bild- oder Tonqualität beim Fernsehen, Radio und Videotelefonie wie z.B. Skype, rascher Fernzugriff auf Firmendaten usw.

    Die Glasfasertechnologie wird künftig die heutige Kupfer- oder Koaxialtechnologie ablösen.

Notfall

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  • An wen kann ich mich im Notfall wenden?

    Die Notfallnummern finden Sie auf der Pikettliste.

Strom

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  • Was sind Heizgradtage und wie berechnen Sie sich?

    In kalten Jahren wird automatisch mehr Heizenergie verbraucht als in relativ warmen. Um dennoch einen Vergleich der jährlich verbrauchten Heizenergie zu ermöglichen, wird anhand der Heizgradtage die temperaturbedingte Schwankung berechnet.
    Dazu wird an jedem Heiztag - einem Tag mit einer Tagesmitteltemperatur von weniger als 12 Grad Celsius - erhoben, um wie viel die gemessene Aussenlufttemperatur von der Innenlufttemperatur (20 Grad Celsius) abweicht. Die Summe dieser Differenz ergibt die Heizgradtage.

    (Der Verbrauch von Warmwasser ist nicht abhängig von den Aussentemperaturen. Deshalb muss, falls das Warmwasser über die Heizung erzeugt wird, die dafür benötigte Menge Engerie abgezogen werden. Ein Haushalt mit 3 Personen benötigt durchschnittlich 3'000 kWh pro Jahr für die Wassererwärmung.)

    Beispiel: Vergleich Heizenergie mit Heizgradtagen

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  • Bei welchen Apparaten kann am meisten Energie gespart werden?

    Der Energieverbrauch und die Energieeffizienz von Elektrogeräten werden auf der Energieetikette deklariert. Ein Gerät der Kategorie A verbraucht am wenigsten Energie. Mehr Informationen finden Sie unter www.energieetikette.ch

  • Ich ziehe um, was muss ich wegen des Stromablesens tun?

    Bitte melden Sie sich für die Zwischenablesung mindestens 10 Tage vor dem Umzugstermin telefonisch (052 267 22 22), schriftlich oder online bei Stadtwerk Winterthur.
    Bei fehlender Zwischenablesung müssen wir Ihnen die gesamte bezogene Energie bis zur nächsten Ablesung in Rechnung stellen. Es wird Ihnen also auch der Verbrauch des Nachmieters oder der Nachmieterin in Rechnung gestellt.

    Mittels Zwischenablesung müssen Sie lediglich die von Ihnen bis zu Ihrem Umzug effektiv bezogene Energie bezahlen.

  • Wann sind die Normal- und Niedertarifzeiten?

    Die Normaltarifzeiten sind: Mo - Fr 07.00 - 20.00 Uhr, Sa 07.00 - 13.00 Uhr, restliche Zeit ist Niedertarif

    Sie entnehmen Ihrer Energierechnung, ob Ihnen Normal- und Niedertarif (sog. Doppeltarif) oder nur Normaltarif (Einfachtarif) verrechnet wird.

    Die Umstellung vom Einfach- auf den Doppeltarif erfordert Installationsanpassungen, die zu Lasten der Kundschaft gehen. Wir bieten Ihnen eine an, ob sich die Zusatzinstallation in Ihrem Fall lohnt.

  • Wann wird die Strassenbeleuchtung ein-, bzw. ausgeschaltet?

    Die Strassenbeleuchtung der ganzen Stadt ist von der Abenddämmerung bis zur Morgendämmerung eingeschaltet. Ein Sensor misst die täglichen wetterabhängigen Unterschiede. Er schaltet die Lampen immer bei gleicher Helligkeit ein und aus.

  • Was geschieht, wenn die Kundschaft kein Stromprodukt wählt?

    Wenn die Kundschaft keine Wahl trifft, erhält sie e-Strom.Bronze.

    Wird ein anderes Produkt gewünscht als das zugeteilte, muss sich die Kundschaft aktiv bei Stadtwerk Winterthur melden, d.h. per E-Mail oder Telefon die Wahl mitteilen.

    Die Produktwahl kann jederzeit vorgenommen werden.

  • Was ist bei einem Stromunterbruch zu tun?

    Vor einem geplanten Stromunterbruch (z.B. aufgrund von Bauarbeiten):

    • Prüfen Sie vor dem Unterbruch bei sämtlichen am Stromnetz angeschlossen Geräten und Installationen, welche Vorkehrungen zu treffen sind, um Schäden und Unannehmlichkeiten zu vermeiden.
    • Schalten Sie von Hand alle nicht benötigten elektrischen Geräte aus oder ziehen Sie den Netzstecker heraus. Beachten Sie, dass Geräte im Standby-Modus nicht abgeschaltet sind.
    • Kühlschränke und Tiefkühlgeräte müssen erst ab circa 6 Stunden Stromausfall ausgeräumt werden.
    • Besorgen Sie sich eine Taschenlampe, ein batteriebetriebenes Radio und Ersatzbatterien.
    • Löschen Sie alle Lampen.
    • Sichern Sie die Daten an Ihrem Computer und stellen Sie diesen ab.
    • Bringen Sie an der Liftanlage eine Tafel 'ausser Betrieb' an.
    • Denken Sie auch an Alarmanlage, Telefonzentrale, Heizung, Aquarium, Terrarium, Tierhaltung, automatische Türen und Tore, Pumpen.
    • Informieren Sie ältere Personen und Kinder über den Stromausfall.

    Während des Stromunterbruchs:

    • Arbeiten Sie nicht an elektrischen Anlagen, denn diese werden vielleicht früher als vorgesehen wieder unter Spannung gesetzt. Die Anlagen sind daher immer als unter Spannung stehend anzusehen.
    • Ziehen Sie für weitere Informationen ein Radio bei. Zum Empfang ist ein Batterie- oder ein Autoradio nötig.
    • Bei einem Stromunterbruch funktioniert das Telefonnetz maximal 4 Stunden ohne Strom und das Mobilfunknetz kann nach 30 Minuten ausfallen. Beachten Sie, dass Endgeräte mit Stromanschluss nicht funktionieren.
    • Halten Sie während des Unterbruchs Kühl- und Gefrierschrank geschlossen wegen des Kälteverlustes. Kühlschränke und Tiefkühlgeräte müssen erst ab circa 6 Stunden Stromausfall ausgeräumt werden.
    • Öffnen Sie bei kalter Witterung weder Fenster noch Türen wegen des Wärmeverlustes.

    Nach dem Stromunterbruch:

    • Prüfen Sie folgendes: Sind die Kochplatten und der Backofen ausgeschaltet? Funktionieren Heizung und Kühl- und Gefriergeräte noch? Sind nicht benötigte Lampen und Apparate ausgeschaltet?
    • Programmieren Sie Geräte mit Zeitautomatik neu (z.B. Kochherd, elektrische Uhren, TV, Video, Radiowecker).
    • Schalten Sie automatische Türen und Garagetore wieder auf automatischen Betrieb.
    • Machen Sie die Alarmanlage wieder funktionstüchtig.

    Haftungsausschluss:

      Stadtwerk Winterthur übernimmt bei einem Stromunterbruch keine Deckung für Schäden bei Strombezügern. Elektrische Geräte müssen einen Stromausfall aushalten (Produkthaftpflicht).

  • Was ist der frequenzabhängige Lastabwurf?

    Im Stromnetz müssen Produktion und Verbrauch immer im Gleichgewicht sein. Durch Leitungsschäden, plötzliche Produktionsschwankungen oder den Ausfall grosser Kraftwerke kann dieses Gleichgewicht gestört werden. Um Überlastungen und schwere Schäden am Netz zu verhindern, müssen schnell Reserven aktiviert werden. Reichen diese nicht aus, gibt es im europäischen Stromnetz einen letzten Rettungsanker, der ab Januar 2008 auch in der Schweiz eingerichtet wird: der automatische frequenzabhängige Lastabwurf.

    Dabei müssen alle Schweizer Stromversorger bei einer instabilen Stromfrequenz automatisch Teile des Versorgungsgebietes abschalten, bis das Netz wieder stabil ist. Dank dieser Massnahme kann eine Kettenreaktion verhindert werden. Ist das Gleichgewicht wieder hergestellt, können die abgeschalteten Kunden innerhalb von Minuten oder Stunden wieder mit Strom versorgt werden. Der Lastabwurf verhindert so den Zusammenbruch der überregionalen Hochspannungsnetze, deren Wiederaufbau mehrere Tage dauern würde und grosse negative Auswirkungen auf die Schweizer Volkswirtschaft hätte.

    Weitere Informationen zum frequenzabhängigen Lastabwurf finden Sie auf dem <media 70640 _blank download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Merkblatt</media>.

  • Was ist ein Prepaid-Zähler und wie funktioniert er?

    Ein Prepaid-Zähler ist ein Stromzähler, der bei Kundinnen und Kunden eingebaut wird, die in der Vergangenheit mehrfach erfolglos gemahnt wurden. Der Strombezug ist in diesen speziellen Fällen nur noch nach erfolgter Vorauszahlung möglich.

    Je nachdem können auch weitere Leistungen über den Zähler abgerechnet werden.

    Für die Zählerauswechslung wird Fr. 162.- verrechnet.

     

    Genaue Angaben zur Bedienung entnehmen Sie bitte der <media 21546 - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Bedienungsanleitung</media>.

  • Was ist Ökostrom?

    Die beiden Produkte e-Strom.Silber und e-Strom.Gold sind zertifizierter Ökostrom.

  • Was kostet der Strom?

    Die Antwort finden Sie bei den Preisen.

  • Was sind elektrische und magnetische Felder?

    Elektrische Felder entstehen durch die Anwesenheit von elektrischen Ladungen. Diese Felder sind auch dann vorhanden, wenn die Elektrogeräte nicht eingeschaltet sind. Im Haushalt sind dies niederfrequente Felder von 50Hz.

    Magnetfelder entstehen durch einen elektrischen Strom. Sie finden Magnetfelder überall dort, wo elektrische Motoren zum Einsatz kommen, z.B. bei allen elektrischen Anwendungen wie Radio, Stereoanlage, Fernseher etc.

  • Welche Gewähr hat der Kunde, dass er 'sein' Produkt erhält (Kontrolle, was kommt aus meiner Steckdose)?

    Aus der Steckdose kommt bei allen Kunden der gleiche Strom-Mix. Entsprechend der Kundenwünsche speist Stadtwerk Winterthur die individuell gewünschten Stromprodukte in der von der Kundschaft bestellten Menge ins Stromnetz ein. Somit nimmt jeder Kunde Einfluss auf die Zusammensetzung des Winterthurer Stroms. Hier erfahren Sie, welcher Strom dann bei Ihnen zuhause aus der Steckdose kommt (<media 42729 _blank download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Funktionsweise</media>).

    Stadtwerk Winterthur verpflichtet sich, den von der Kundschaft bestellten Strom in der entsprechenden Qualität und Menge einzukaufen und ins Netz zu speisen. Dieses Energiedatenmanagement für Strom lassen wir von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle jährlich kontrollieren.


    Unsere naturemade star-zertifizierten Ökostromprodukte werden schon heute gemäss naturemade-Anforderung von einer unabhängigen Revisionsfirma ( Swiss TS Technical Services AG) einmal im Jahr auf korrekte Abwicklung kontrolliert (Menge der Kundenbestellungen = Menge des Einkaufes). Für alle anderen Stromprodukte werden wir Swiss TS Technical Services AG ebenfalls mit der jährlichen Bilanzprüfung beauftragen.

  • Wen kann ich anrufen, wenn im Haus eine Stromstörung vorliegt?

    Alle Telefonnummern finden Sie auf der Pikettliste.

  • Wie funktioniert das mit der Stromlieferung? Ist wirklich der Strom in der Leitung, den wir bestellen?

    <media 42729 - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Infoflyer-Strommix</media>

  • Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch im Haushalt?

    Die untenstehende Tabelle hilft bei der Beurteilung des Stromverbrauchs. Die Werte  zeigen den durchschnittlichen Stromverbrauch (in kWh / Jahr) je nach elektrischen Verbrauchern und der Wohnsituation. Diese Werte können mit dem eigenen tatsächlichen Verbrauch verglichen werden.

    Der Vergleich des Tabellenwertes mit dem eigenen tatsächlichen Verbrauch ergibt Anhaltspunkte, wie gross das Sparpotenzial etwa ist. Bei der Interpretation sind immer auch die Wohnsituation und der Lebensstil zu berücksichtigen.

    Quelle: Broschüre <media 19896 - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">"Strom sparen: Tipps und Tricks"</media> der Infel AG

  • Wie oft kann man das Stromprodukt wechseln (Kündigungsfristen)?

    Änderungen der persönlichen Stromproduktwahl können Stadtwerk Winterthur jederzeit mündlich oder schriftlich mitgeteilt werden. Wirksam werden sie mit der nächsten Rechnung.

  • Wie sicher sind unsere Netze? Wie wahrscheinlich ist ein Stromunterbruch?

    Die Sicherheit der Stromversorgung entspricht dem heutigen Stand der Technik.

    Hoch- und Mittelspannungsnetze (z.B. 110'000V / 11'300V) sind durch Baugruppen in doppelter Ausführung abgesichert. Das Mittelspannungsnetz (11'300 V) wird mit geschlossenen Versorgungsringen betrieben. Dies erhöht die Versorgungssicherheit zusätzlich, wie auch frühzeitige Erkennung von Fehlern und Überlastung. Insgesamt darf von einer geringen Störungswahrscheinlichkeit ausgegangen werden.

  • Wo kann ich eine defekte Strassenlampe und/oder Uhr melden?

    Per Telefon:
    Am besten melden Sie die defekte Strassenlampe bzw. die defekte Uhr tagsüber unserer Zentrale unter Tel. 052 267 61 61. Bitte geben Sie den Strassennamen sowie die Laternen- bzw. Mastnummer oder die Hausnummer an. Ihre Meldung wird umgehend an die Abteilung Öffentliche Beleuchtung weitergeleitet.

    Per Internet:
    Sie können uns die Meldung selbstverständlich sofort mit dem bzw.  mitteilen. Besten Dank.

  • Wie wird Strom produziert?

    Strom kann auch verschiedene Arten produziert werden. Hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Produktionsarten. Ausserdem sehen Sie gleich, wie die Anlage funktioniert.

Eigenverbrauchsregelung

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  • Ist Eigenverbrauch für mehrere Endverbraucher möglich?

    Die selbst produzierte Energie kann am Ort der Produktion auch von mehreren Endverbrauchern genutzt werden. Dies betrifft z.B. Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude oder landwirtschaftliche Betriebe. Für den Eigenverbrauch müssen die Produktionsanlagen sowie die Endverbraucher am gleichen Netzanschluss angeschlossen sein.

  • Kann ich meine Wärmepumpe mit dem selbstproduzierten Strom betreiben?

    Grundsätzlich ja. Es gibt keine Einschränkung wie der Verbraucher den selbst produzierten Strom nutzt. Voraussetzung für den Eigenverbrauch ist, dass Produktion und Verbrauch gleichzeitig erfolgt und dass die Energie der Energieerzeugungsanlage nicht über das öffentliche Netz zum Verbraucher fliesst.

  • Wann muss ein Herkunftsnachweis (HKN) erfolgen?

    Für Produktionsanlagen mit mehr als 30kVA muss immer ein HKN erfolgen. Bei Anlagen mit weniger als 30kVA muss der HKN nur für diejenige Strommenge erfolgen, die nicht selber verbraucht, sondern ins Netz eingespeist wird.

  • Kann ich Eigenverbraucher sein und gleichzeitig die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) beziehen?

    Wenn Eigenverbrauch vorliegt, können Sie die KEV nur für die tatsächlich ins Netz eingespeiste Strommenge beziehen. Für Fotovoltaikanlagen von 10 bis 30 kVA kann anstatt der KEV eine Einmalvergütung gewählt werden. Zwischen 2 und 9.9 kVA wird nur die Einmalvergütung gewährt.

     

     

  • Müssen Eigenverbraucher auch gesetzliche Abgaben und Grundgebühr bezahlen?

    Die Kosten für die Netznutzung sowie die Abgaben an Bund (kostendeckende Einspeisevergütung, Schutz der Gewässer und Fische) und Gemeinde (Abgabe an das Gemeinwesen) hängen davon ab, wie viel Strom Sie aus dem Netz beziehen. Diese Kosten werden anteilsmässig verrechnet.
    Für Strom, der am gleichen Ort produziert, gleichzeitig genutzt und nicht über das öffentliche Netz transportiert wird, fallen keine Netznutzungskosten sowie keine Abgaben an Bund und Gemeinde an.
    Die vom Stromverbrauch abhängigen Abgaben reduzieren sich, wenn der Verbrauch kleiner wird. Die Grundgebühr wird Eigenverbrauchern weiterhin verrechnet.

  • Kann ich Überschussenergie (diejenige, die ich nicht selber benötige) ins öffentliche Netz einspeisen und erhalte ich dafür Geld?

    Energie, die nicht für den Eigenverbrauch benötigt wird, kann ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die Vergütung für die eingespeiste Energie richtet sich nach den aktuellen Einspeisetarifen oder einem mit Stadtwerk Winterthur abgeschlossenen Vertrag. Am Einspeiseort muss ein geeichtes Messinstrument montiert sein. Die Kosten für die Installation des Zählers sowie die Messung und die Bereitstellung der Messdaten gehen zu Lasten des Produzenten.

  • Wird der Eigenverbrauch (selber produzierte und zeitgleich am selben Ort genutzte Energie) gemessen?

    Je nach Anlagekonstruktion und Eigenverbrauchslösung wird der Eigenverbrauch (nicht) gemessen.

  • Kann ich von der Einspeisung (Rücklieferer) auf Eigenverbrauch wechseln?

    Der Wechsel zu Eigenverbrauch ist möglich. Teilen Sie den Wechsel Stadtwerk Winterthur drei Monate im Voraus mit. Folgende Dokumente sind dazu erforderlich: Installationsanzeige, Fertigstellungsanzeige und Sicherheitsnachweis sowie je nach Eigenverbrauchslösung ein Vertrag mit Stadtwerk Winterthur. Die Anpassung der Hausinstallation durch den Elektroinstallateur geht zu Lasten des Eigentümers.

  • Welche Produktionsanlage eignet sich für den Eigenverbrauch und spielt die Anlagengrösse eine Rolle?

    Der Eigenverbrauch ist unabhängig von der Art der Produktionsanlage (Biomasse, Fotovoltaik, Wind etc.) und für jede Grösse möglich. Die Grösse der Produktionsanlage sollte auf den Verbrauch angepasst sein, so dass möglichst viel von der produzierten Energie auch selbst verbraucht werden kann.

  • Wie werde ich zum «Eigenverbraucher»?

    Eigenverbrauch ist möglich, wenn der Verbrauch zeitgleich mit der Produktion stattfindet und wenn der produzierte Strom nicht über das öffentliche Netz zum Verbrauchsort fliesst.

  • Was ist Eigenverbrauch?

    Wenn Sie eine Energie-Produktionsanlage besitzen und den so produzierten Strom zeitgleich am gleichen Ort nutzen, sind Sie Eigenverbraucher.

    Für Endverbraucher mit Eigenverbrauch gibt es unterschiedliche Ausgangslagen:

    • Sie nutzen gerade soviel Strom, wie ihre Anlage zur gleichen Zeit produziert und beziehen keinen Strom aus dem öffentlichen Netz: Ihr Eigenverbrauch beträgt 100 Prozent.
    • Produziert Ihre Produktionsanlage mehr, als Sie zur gleichen Zeit nutzen, wird der Überschuss ins Netz eingespeist. Stadtwerk Winterthur vergütet der Eigentümerschaft der Anlage den Überschuss (die Einspeisung). Ihr Eigenverbrauch liegt bei 100 Prozent.
    • Produziert Ihre Produktionsanlage weniger, als Sie zur gleichen Zeit nutzen, beziehen Sie die Menge des fehlenden Stroms aus dem öffentlichen Netz. Ihr Eigenverbrauch beträgt weniger als 100 Prozent.

Wasser

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  • Was kostet Wasser?

    Die Antwort finden Sie bei den Wasserpreisen.

  • Was wird mit dem Preismodell Wasser wann verrechnet?

    Wasserverbrauch und Leistungsgebühr: quartals- oder monatsweise

    Gebäudegebühr: einmal jährlich an die Eigentümerschaft der Liegenschaft

  • Welche Wasserhärte hat mein Wasser?

    Die Wasserhärte im Stadtgebiet beträgt 28°fH (französische Härte) oder 16° dH (deutsche Härte). Das Winterthurer Trinkwasser gilt insgesamt als ziemlich hart.

    Für Hegi beträgt sie 28-36° fH. Für Ricketwil beträgt sie hingegen 36° fH.

  • Wie hoch ist der durchschnittliche Wasserverbrauch in der Schweiz?

    Der Wasserverbrauch pro Kopf und Tag beträgt in der CH durchschnittlich:

    • 300 Liter: Haushalt inklusive Gewerbe und Industrie
    • 230 Liter: Haushalt inklusive Kleingewerbe
    • 162 Liter: nur Haushalt

     

    Quelle: SVGW

  • Wie sieht das Preismodell Wasser aus?

    Die jährlichen Wasserkosten setzen sich aus folgenden drei Gebühren zusammen:

    Verbrauchsgebühr
    Dabei handelt es sich um den «Preis pro Kubikmeter» bezogenen Wassers.

    Leistungsgebühr
    Bemisst sich aufgrund der Anzahl und Art (z. B. Lavabo) der angeschlossenen Bezugsstellen. Die Festlegung der Anzahl und Art der Bezugsstellen erfolgt gemäss vom Branchenverband SVGW erlassenen Richtlinien. Sämtliche notwendigen Angaben sind bereits heute bei Stadtwerk Winterthur vorhanden.

    Gebäudegebühr
    Bemisst sich aufgrund des Gebäudeversicherungswerts. Mit der Gebäudegebühr
    wird der Kostenwahrheit im Bereich Brandschutz Rechnung getragen. Diese wird einmal jährlich erhoben und der Grundeigentümerschaft verrechnet.

     

    Das Preismodell

     

  • Wo finde ich die gesetzlichen Grundlagen für den Bezug von Wasser?

    Einerseits legt für Winterthur die Verordnung zur Abgabe von Wasser den Grundstein. Zum anderen die Tarifordnung betreffend Abgabe von Wasser. Übergeordnet ist das kantonale Wasserwirtschaftsgesetz (WWG).

  • Worum geht es bei der neuen Verordnung zur Abgabe von Wasser?

    Es geht darum, dass Winterthur weiterhin langfristig jederzeit mit genügend Trink-, Brauch- und Löschwasser versorgt werden kann und unter dem erforderlichen Druck. Mehr in unserem Informationsprospekt "Verordnung zur Abgabe von Wasser. Das Wichtigste in Kürze"(PDF, 166 KB) .

  • Wie können Winterschäden an Wasserinstallationen vermieden werden?

    Tipps zu winterfesten Wasserinstallationen:

    1. Kellerfenster und -türen wenn immer möglich schliessen.

    2. Wasserinstallationen keiner kalten Zugluft aussetzen und gut isolieren.

    3. Im Winter ungenutzte Wasseranschlüsse abstellen und entleeren.

    4. Sichere Wärmequelle installieren.

    5. Geringen, steten Wasserfluss, falls es gar nicht anders geht.

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