drucken 

Geschichte der Kehrichtverwertung und der KVA in Winterthur

1909Parlament beschliesst die Einführung der Kehrichtgebühr
(jährlich 20 Rp. pro Fr. 1'000.-- Assekuranzwert)
1911Verordnung betreffend Abfuhrwesen tritt in Kraft
1938 Deponien für Kehricht im Dättnau und bei Wülflingen
1949Inbetriebnahme des ersten motorgetriebenen Kehrichtfahrzeugs
1959Eröffnung Deponie Riet
1962Stimmvolk bewilligt Kredit von knapp 11 Mio. CHF für die Erstellung der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) in der Grüze
1963-1965Die KVA in Winterthur wird im Jahr 1965 gebaut. Sie umfasst zwei Verbrennungseinheiten mit Dampfkesseln.
19721972 kommt eine Dampfturbine mit einer Leistung von 1300 kW dazu. Dampf wird auch an die Industrie abgegeben.
1974Stimmvolk bewilligt Kredit von 38,55 Mio. CHF für die Erweiterung der KVA
1978Im Jahre 1978 wird eine dritte Kesseleinheit in Betrieb genommen. Die Bauherrschaft lässt sie mit einem Elektrofilter und einer Turbogruppe ausrüsten.
1980Nach 1980 sind die beiden Kessel aus dem Jahre 1965 nicht mehr betriebsbereit. Auch die alte Turbogruppe und die Turbine funktionieren nicht mehr einwandfrei. Ausserdem werden die Revisionszeiten des Kessels 3 mit zunehmendem Betriebsalter länger – eine Reserveeinheit zur Verbrennung von Kehricht steht nicht zur Verfügung.
1985Mitte der achtziger Jahre muss immer mehr Kehricht in andere Anlagen überführt werden, was wegen der zunehmenden Auslastung aller Kehrichtverbrennungsanlagen in der Schweiz Schwierigkeiten bereitet.
1986Stimmvolk bewilligt Baukredit von 19 Mio. CHF für Bau der weitergehenden Rauchgasreinigung
1987Um eine gesicherte Kehrichtbewirtschaftung gewährleisten zu können, lässt der Winterthurer Stadtrat 1987 eine Abstimmungsvorlage für eine zusätzliche Kehrichtverbrennungslinie in der KVA ausarbeiten.
19881988 startet die Projektierung einer Feuerungs- und Kessellinie mit einer Verbrennungsleistung von 300 Tonnen Kehricht pro Tag. Die bestehende Verbrennungslinie wird umbenannt in «Verbrennungslinie 1», die neue Kesselanlage wird als «Verbrennungslinie 2» bezeichnet.
1990Stimmvolk bewilligt Kredit von 144 Mio. CHF für Erstellung eines neuen Verbrennungsofens mit Rauchgasreinigung und integrierter Entstickungsanlage sowie einer Entstickungsanlage für den bereits bestehenden Ofen; Inbetriebnahme der Rauchgasreinigung
1990Im Jahre 1990 wird die Verbrennungslinie 1 mit einer Rauchgasreinigungsanlage (Nasswäsche) sowie mit einer Abwasser- und Reststoffbehandlungsanlage nachgerüstet.
1994 Inbetriebnahme Verbrennungslinie 2
2003Eine Machbarkeitsstudie für den Ersatz der Verbrennungslinie 1 wird in Auftrag gegeben.
2005Der Grosse Gemeinderat spricht einen Projektierungskredit von 1.6 Millionen Franken für den Ersatz der Verbrennungslinie 1.
2007  Im Frühjahr 2007 wird der benötigte Baukredit über 187 Millionen Franken plus Teuerung für den Ersatz der Verbrennungslinie 1 der KVA vom Winterthurer Stimmvolk mit einem Ja-Anteil von 82% gutgeheissen.
2008-2012Die Verbrennungslinie 1 wird ersetzt. Der Betrieb kann während dieser Zeit durch die zweite Verbrennungslinie aufrechterhalten werden.
2012Die neue Energiezentrale und die neue Verbrennungslinie 1 werden in Betrieb genommen. Ebenso die vierte Rauchgasreinigungsstufe der Verbrennungslinien 1 und 2 sowie die neue Logistikinfrastruktur.
2013Eröffnung des neuen Handablads.
2015Die KVA feiert ihr 50-jähriges Jubiläum.

Kontakt

Stadtwerk Winterthur vCard icon
Kehrichtverwertungsanlage
Scheideggstrasse 50
8404 Winterthur

Tel.: +41 52 267 31 00
Fax: +41 52 267 31 01
stadtwerk.winterthur.ch

Services

Direktlinks

In dieser Liste finden Sie die meist gesuchten Seiten der auf einen Klick.